Der Belgier Nicolas Colsaerts überraschte im spanischen Casares. Colsaerts setzte sich im Finale gegen Graeme McDowell aus Nordirland am letzten Loch durch und sicherte sich ein Preisgeld von 700.000 Euro. Martin Kaymer war bereits am Freitag in der Vorrunde ausgeschieden.
Spannendes Finale bei starkem Wind
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Wird sein 500. Start bei einem Turnier der European Tour für ihn zum Triumphzug? Zumindest hat Paul Lawrie bei seinem Jubiläumsauftritt nach Siegen über Thomas Björn und Retief Goosen den Sprung ins Halbfinale der Volvo Match Play Championship geschafft.
Und das in beeindruckender Manier, nachdem er zuvor große Mühe hatte, um sich überhaupt ins Achtelfinale zu spielen. Gegen Camilo Villegas hatte er noch ein Playoff gebraucht, ehe er sich qualifizieren konnte. Lawrie setzte sich mit 5 und 4 gegen Björn durch, nachdem dieser auf fünf der ersten acht Löcher ein Bogey hatte notieren müssen.
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Martin Kaymer ist bei der World Match Play Championship im spanischen Casares bereits in der Vorrunde ausgeschieden. Der Düsseldorfer verlor das entscheidende zweite Gruppenspiel gegen den Engländer Richard Finch am letzten Loch. Der Brite trifft im Achtelfinale auf den Südafrikaner Retief Goosen.
Nachdem Kaymer und Finch jeweils ihre erste Partie gegen den Lokalmatador Rafael Cabrera-Bello verloren hatten, spielten sie im direkten Duell den zweiten Platz aus. Beide Profis fanden in der 47. Auflage der Match Play Meisterschaft von Finca Cortesin nicht zu ihrer Bestform. Am entscheidenden letzten Loch profitierte Finch von einer Schwäche Kaymers.
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“Das war ein ganz schön verrückter Tag”, stöhnte Brandt Snedeker erleichtert auf, nachdem er unter kuriosen Umständen seinen Auftaktsieg bei der Volvo World Match Play Championship im andalusischen Casares gefeiert hatte. Denn der US-Amerikaner hatte zur Auftaktrunde des Turniers der European Tour ohne seine Golfausrüstung antreten müssen.
Die war mitsamt seines Koffers auf dem Flug zwischen Miami und Madrid abhanden gekommen, als der Flieger wegen des Herzinfarktes eines Mitreisenden einen unplanmäßigen Zwischenstopp auf den Azoren hatte einlegen müssen. Als der Anschlussflug dann landete war es nicht aufzutreiben und konnte auch bis zum Turnierstart nicht rechtzeitig wiederbeschafft werden.
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Er lacht die ganze Zeit, spielt erfolgreich und konstant, aber gewinnt selten so präsentierte sich Matt Kuchar bisher in seiner zwölfjährigen Profikarriere. Der Sieg bei der Players Championship könnte vieles verändern, denn endlich erfüllte der 33-Jährige die in ihn gesetzten Erwartungen. Der Siegerscheck in Höhe von 1,7 Millionen Dollar versüßte ihm den Erfolg zusätzlich.
Strahlemann Kuchar wirkt ein wenig wie der Gegenentwurf zu Kevin Na, der immer ein wenig verkniffen wirkt und aufgrund seines langsamen Spiels gerne kritisiert wird. Am Vortag hatte er deswegen sogar eine Verwarnung kassiert und am Schlusstag wurde er vereinzelt von Zuschauern ausgebuht. Zwischenrufe wie “Hit it” waren immer wieder zu hören, wenn Na zum wiederholten Probeschwung ansetzte.
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