Abbruch in Oakmont: No-Name führt Teilnehmerfeld an

An Tag 1 der US Open spielte Frau Holle den Veranstaltern einen Streich. Wegen zu widriger Wettervorhersagen spielten nur 78

Profis ihre erste Runde an. Dabei kam es zu einer faustdicken Überraschung. Andrew Landry, der 624. der Weltrangliste führt nach Tag eins das Teilnehmerfeld mit drei unter Par an – nach 17 Löchern.

Auch Martin Kaymer gelang ein ordentlicher Auftakt. Die deutsche Nummer eins schloss seine ersten Tag nach 13 Löchern mit Platzstandard ab und teilt sich vorübergehend den geteilten achten Platz. Der zweite Deutsche, Maximilian Kieffer, greift erst morgen ins Geschehen ein.

Die großen Stars blieben bisher unter ihren Möglichkeiten. Sowohl Rory McIlroy als auch Jordan Spieth leisteten sich den einen oder anderen Wackler und blieben beide über Par. Auf die Show von Jason Day müssen die Fans noch warten.

Ebenso frei hatte zum Auftakt auch Phil Mickelson. Der US-Amerikaner hofft auf einen Überraschungserfolg bei den US Open. Es ist der einzige Major Titel, der dem 46-Jährigen noch zum Career Grand Slam, dem Sieg in jedem der vier Majors.

„Ich denke die ganze Zeit darüber nach. Das ist das Turnier, das ich am meisten gewinnen will – keine Frage“, verdeutlichte Mickelson sein Ziel vor dem Start am Donnerstag.