Adam Scott gewinnt die Singapore Open

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Adam Scott darf sich schon fast als Halbasiate fühlen, nachdem er die Singapore Open bereits zum dritten Mal nach 2005 und 2006 gewonnen hat. Mit einer konzentrierten Leistung ließ der Australier das gesamte Feld weit hinter sich hatte am Ende einen Vorsprung von drei Schlägen. Martin Kaymer behielt indes die Führung beim Race to Dubai.

Wegen anhaltender Regenfälle und Gewitterunterbrechungen von knapp fünfeinhalb Stunden mussten Teile der Finalrunde auf Montag verschoben werden und die Führenden hatten noch die letzten zehn Löcher zu absolvieren. Dort verteidigte der 30-Jährige bei seiner 68er Runde mit zwei Bogeys und zwei Birdies (267) den Vorsprung auf Ian Poulter, der mit einem Schlag Rückstand in den Tag gestartet war.

Gegen die Angst des Gewinnens

Der Engländer verpasste dabei einige Birdie-Chancen und leistete sich zudem an der Zwölf einen Bogey und an der 15 einen Doppel-Bogey. Poulter landete mit 273 Schlägen auf Platz sechs. Auch der Däne Anders Hansen konnte den Australier nicht mehr gefährden, spielte ebenfalls eine 68er-Runde auf dem Serapong-Kurs (Par 71) und musste sich mit 270 Schlägen und Rang zwei zufrieden geben.

„Es fühlt sich natürlich gut an“, erklärte Scott, dessen letzter Sieg auf der European Tour bei dem Qatar-Masters über zwei Jahre zurück liegt, gegenüber europeantour.com. „Bis zum Titel war es hier ein hartes Stück Arbeit und ich bin sehr glücklich, erneut hier gewonnen zu haben.“ Der Sieger weiter: „Ich habe sicher nicht sonderlich gut geputtet und musste auf der back nine auch gegen die Angst des Gewinnens anspielen. Aber ich liebe den Kurs und habe einige gute Schläge gezeigt.“

Kaymer behält die Führung

Mit vier Schlägen Rückstand landeten der Schwede Rikard Karlberg und Graeme McDowell auf Rang drei. Ein gutes Ergebnis auch für den Nordiren, der bei einem Sieg die Chance gehabt hätte, im Race to Dubai an Martin Kaymer vorbeiziehen zu können. Doch der Deutsche spielte ebenfalls ein gutes Turnier.

Mit 275 Schlägen platzierte sich Kaymer auf dem geteilten zehnten Rang. Am Schlusstag gelangen ihm drei Birdies auf der back nine. Einzig an der 16 notierte der Deutsche einen Bogey auf der Scorekarte. Trotzdem behält er die Führung beim Race to Dubai und hat weiterhin knapp über 300.000 Euro Vorsprung auf McDowell.

Fast schon versöhnlich endete der letzte Tag für Phil Mickelson. Dem Amerikaner, der die ersten beiden Runden mit 67 und 69 Schlägen noch ordentlich absolviert hatte, unterliefen auf Runde drei drei Bogeys und ein Doppelbogey. Mit einer 75 fiel Lefty weit zurück und konnte sich mit einer 70 immerhin noch um acht Plätze auf den geteilten 37. Rang verbessern.