Appleby triumphiert bei Greenbrier Classic

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Vier Jahre hatte Stuart Appleby einem Sieg auf der PGA Tour hinterherhecheln müssen. Doch dann legte er eine sensationelle 59er-Schlussrunde bei der The Greenbrier Classic hin und sicherte sich mit einem Schlag Vorsprung auf den Vortagesführenden Jeff Overton den Turniersieg.

Neun Birdies und ein Eagle schaffte Appleby, um sich mit -22 vor Overton (-21) behaupten zu können. „Ich habe da natürlich gerechnet“, erklärte der glückliche Sieger, der am Vortag noch auf Platz acht gelegen hatte, auf pgatour.com. „Ich war Jeff auf den Fersen und er bewegte sich immer mehr auf die Ziellinie zu. Aber ich spielte wirklich gut und ich wusste ich musste Birdies spielen, denn gegen Ende gingen mir natürlich die Löcher aus.“ Overton war drei Gruppen nach Appleby auf die Bahn gegangen.

So dauerte es auch bange Minuten, ehe Appleby sich sicher sein konnte, dass seine 59 – übrigens erst die fünfte derart niedrige Runde auf der Tour nach Paul Goydos (2010), David Duval (1999), Chip Beck (1991) und Al Geiberger (1977) – seinen ursprünglichen Sieben-Punkte-Rückstand zum Sieg drehen konnte. Overton war am Ende etwas fassungslos.

Dritter Vizetitel für Overton

„Ich wurde mit einer 59 geschlagen. Wer kann das schon von sich sagen“, meinte er, war aber insgesamt mit seiner Leistung zufrieden. „Ich habe stark gespielt, einige wirklich gute Schläge gemacht.“ Ein Manko hatte er dann aber doch ausgemacht. „Aber man kein Turnier gewinnen, wenn man schlecht puttet.“ Vier Birdies und ein Bogey waren letztlich zu wenig.

Während Applebys Durststrecke endete, dauert die von Overton weiter an. Seit fünf Jahren wartet er nun bereits auf einen Tourerfolg, auch wenn er einige Male ganz dicht dran war. Sein zweiter Platz beim The Greenbrier Classic in White Sulphur Springs war sein dritter Vizetitel in dieser Saison.