Arjun Atwal gewinnt die Wyndham Championship

Arjun Atwal hat mit seinem Sieg bei den Wyndham Championship Geschichte geschrieben und sich selbst das schönste Geschenk gemacht. Als Montagsqualifikant gewann der Inder das PGA-Turnier und sicherte sich damit seine bereits verlorene Tourkarte. Einen solchen Erfolg hatte es seit 24 Jahren nicht mehr gegeben.
Zuletzt hatte Fred Wadsworth das Kunststück fertiggebracht, als Montagsqualifikant ein Turnier zu gewinnen – die Southern Open im Jahr 1986. Dazu ist Atwal der erste Inder, der nicht nur die Qualifikation, sondern auch das Turnier im Sedgefield Country Club gewinnen konnte. Gleichzeitig war es der erste Sieg eines gebürtigen Inders auf der PGA-Tour, der dem Glücklichen den Siegerscheck in Höhe von 720.000 Euro und die Tourkarte, die er zuvor verloren hatte, einbrachte.
Glover fällt zurück
„Ich habe meinem Caddie gesagt, dass wir nichts zu verlieren haben. Also wollten wir rausgehen und einfach versuchen zu gewinnen. Andere Spieler sind hier raus gegangen und wollten FedEx Punkte holen. Wir eben nicht. Ich hatte keine Tourkarte, ich hatte einfach nichts. Wir wollten einfach nur Spaß haben“, erklärte der glückliche Sieger gegenüber pgatour.com.
Atwal hatte nach der dritten Runde eine Führung von drei Schlägen auf seine Verfolger, die am letzten Tag noch einmal angriffen. Das auf dem geteilten zweiten Rang liegende Verfolger-Trio patzte dabei allerdings. Lucas Glover konnte mit einer 67 auf dem Par-70-Kurs noch das beste Ergbenis erzielen, war aber nach sechs Birdies zwischen Loch drei und neun nicht mehr in der Lage, auf der Back Nine nachzulegen. Dort kassierte der US Amerikaner drei Bogeys und landete auf dem siebten Rang.
Toms verpasst das Stechen
Scott McCarron (T12) spielte eine 69, während Scott Piercy mit einer 68 auf dem geteilten achten Platz landete. Knapp hinter Atwal landete David Toms, der eine 64 spielte, 44 Plätze gut machen konnte und das Stechen nur knapp verpasste. Sieben Birdies reichten dem 43-Jährigen nicht.
Allerdings lagen zwischenzeitlich sieben Spieler an der Spitze, nachdem Atwel an der Zwölf ein Bogey hinnehmen musste, Toms, John Rollins und Justin Leonard an der 16 jeweils ein Birdie notierten. „Es gab ständige Wechsel, jeder lag zwischendurch mal an der Spitze“, erklärte Atwal, der dann zwei Birdies an der 14 und 16 spielte und den Sieg unter Dach und Fach brachte.