Debakel für Kaymer

Martin Kaymer ist bei der BMW Open in Pulheim am Cut gescheitert. Alex Cejka ist derweil vorne mit dabei. Die

Führung teilt sich ein Quartett.
Nach seiner 71 zum Auftakt kam Kaymer auf dem Par-72-Platz im Gut Lärchenhof bei Köln nach der zweiten Runde mit einer 73 zurück ins Clubhaus. Der US-Open-Champion notierte vier Birdies, drei Bogeys und ein Double Bogey und verpasste damit den Cut auf dem geteilten 102. Rang um vier Schläge.

„Ich war hier nie besonders erfolgreich. Manchmal muss man als Golfer vielleicht akzeptieren, dass es Plätze gibt, die nicht zum eigenen Spiel passen. Ich hatte hier leider auch nie das Momentum auf meiner Seite“, war der 29-Jährige anschließend bedient.
 
Cejka teilt sich Rang fünf
 
Viel besser lief es für Cejka, der nach einer 66 (acht Birdies, zwei Bogeys) mit insgesamt 134 Schlägen nur zwei Schläge Rückstand auf die Spitze hat und sich mit fünf weiteren Spielern Rang fünf teilt.

„Gestern hatte ich schon gut gespielt, dann aber nur wenige Putts gemacht. Heute habe ich eigentlich gar nicht so gut gespielt, dafür sind aber die Putts gefallen. So ist das manchmal im Golf“, sagte Cejka und blickte voraus: „Hoffentlich treffe ich die Fairways, denn das ist auf diesem Platz der Schlüssel. Wenn man die Fairways trifft, dann kann man die Fahnen angreifen. Aus dem Rough wird das hingegen sehr schwierig.“ 
 
Auch Siem gut dabei
 
Die Führung teilen sich Emiliano Grillo (Argentinien), Rafa Cabrera-Bello, Pablo Larrazabal (beide Spanien) und Danny Willett (England) mit jeweils 132 Schlägen.

Marcel Siem steigerte sich um vier Schläge auf eine starke 66 und schob sich mit insgesamt 136 Schlägen auf den geteilten 19. Platz vor. Eine ähnlich gute Platzierung wie der sechste Platz im Jahr 2012 scheint für den 33-Jährigen erreichbar: „Ich bin vier Schläge hinten, zwei Runden noch zu gehen. Und dann gucken wir mal, was da noch geht.“

Maximilian Kieffer musste nach einer 71er-Runde (140 Schläge insgesamt) lange um den Cut zittern, blieb aber auf dem geteilten 53. Platz knapp über dem Strich und darf an den Schlusstagen mitmischen. Gleiches gilt für den schlaggleichen Amateur Maximilian Röhrig.