Delahoussaye führt zum Auftakt der Canadian Open

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Mit Platzrekord von 62 Schlägen hat sich Brent Delahoussaye die Führung bei der RBC Canadian Open gesichert. Ein Eagle, sieben Birdies und nur ein Bogey brachten ihm die Spitze mit zwei Schlägen Vorsprung auf ein Verfolgerduo ein.

Vor allem die Fairways traf Delahoussaye, dessen einziger Pro-Sieg ihm bisher beim Hooters Tour Classic 2006 gelungen war. „Das war heute der Schlüssel“, erklärte er auf pgatour.com. Und das, obwohl er eigentlich gedacht hatte, dass ihm der Kurs gar nicht liegen würde. „Daher bin ich da einfach raus und habe nicht viel nachgedacht. Ich habe mir einfach gesagt, geh raus und spiel Golf.“

Mit Unbekümmertheit zum Erfolg

Schon früh hatte er gemerkt, dass die Runde wider Erwarten durchaus positiv verlaufen könnte. „Als ich nach zwei Löchern schon bei drei unter lag, dachte ich, dass das heute ein guter Tag werden könnte“, erklärte er. Seine Unbekümmertheit konnte er konservieren und das führte dann dazu, dass der eigentlich als Shorthitter bekannte Delahoussaye am Ende nur 24 Putts auf den 18 Löchern brauchte und als Fünfter eine 62 bei den Canadian Open spielen konnte.

Diese Schlagzahl war auf unterschiedlichen Plätzen zuvor von Leonard Thompson (1981) und Andy Bean (1983) auf einen Par 71-Kurs erreicht worden, Greg Norman (1986) und Hunter Mahan (2007) schafften dies bei Par 72. Damit platzierte sich der Mann, der erst durch die Q-School seine 14. Saison auf der PGA Tour hatte sicher stellen können, vor seinen US-Landsleuten Vance Veazy und Brock Mackenzie (beide -6) auf dem Leaderboard.

Cejka mit schwacher zweiter Hälfte

An einem Tag mit sehr niedrigen Rundenzahlen, an dem 70 der 156 gestarteten Spieler mindestens Par erreichten, lag der Schnitt bei 69.712 Schlägen. Leider darunter blieb Alex Cejka. Mit 72 Versuchen blieb dem Deutschen nach dem Auftakt nur der geteilte 119. Platz. Nach einem Birdie an der 9 und einem an der 11 hatte es noch gut ausgesehen. Doch dann brach Cejka ein, leistete sich an Loch 12, 13, 15 und 17 jeweils ein Bogey. Und fiel weit zurück. Das Rennen um den Cut wird eng.