Deutsches Desaster und Dreikampf an der Spitze

Die Deutschen enttäuschten am zweiten Tag der BMW International Open erneut. Von zehn deutschen Startern überstanden lediglich drei den Cut.

Kiradech Aphibarnrat und Henrik Stenson überragten in der zweiten Runde hingegen mit einer 64 und einer 65. Die beiden teilen sich den zwischenzeitlichen ersten Platz mit Raphael Jacquelin aus Frankreich.  

Einen wahren Horror-Tag erwischte Marcel Siem. Der 35-Jährige blieb schon am Donnerstag über Par. Nach einer desolaten Vorstellung in Runde zwei schlich Siem als Drittschlechtester des Tages ins Klubhaus.

„Das war glaube ich der schlechteste Tag, den ich je in meinem Büro hatte, gerade in Deutschland. Das ist sehr deprimierend. Vor der eigenen Haustür solch eine Runde abzuliefern, ist enttäuschend“, erklärte er. Der 192. der Weltrangliste leistete sich drei Doppel-Bogeys und fünf Bogeys.

Amateur Paul überrascht

Ebenso, jedoch nicht so verheerend, am Cut gescheitert ist Maximilian Kieffer. Mit 144 Schlägen verpasste der 25-Jährige die vorgegebene Hürde um nur einen Versuch. „Ich habe wieder den Putter gewechselt, aber irgendwie funktioniert das nicht. Ich habe meine Chancen nicht genutzt“, sagte der frustrierte Rheinländer. Es flog sogar mal sein Schläger.

Seit dem Verschwinden seiner Golftasche bei den US Open ist bei Kieffer der Wurm drin. Deutschlands Nummer eins, Alex Cejka, hat sich genauso wenig mit Ruhm bekleckert. Mit 143 Schlägen nach zwei Runden schaffte der Münchner gerade noch so den Cut.

Bester Deutscher im Klassement ist derzeit Bernd Ritthammer mit 140 Versuchen. Sogar Amateur Jeremy Paul (142) landete nach zwei Tagen vor den deutschen Stars. Der zuletzt so positiv aufgefallene Florian Fritsch muss seine Tasche nach zwei Tagen ebenfalls schon wieder packen.

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