Edfors führt das Feld in Sevilla an

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Bei der Open de Espana ist nach der zweiten Runde Johan Edfors an die Spitze des Leaderboards gestürmt. Der Schwede legte in Sevilla eine famose 64er Runde hin und zeigte sich von seinem Jetlag, der ihn noch am Auftakttag plagte, gut erholt.

„In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag habe ich lausig geschlafen. Vielleicht bin ich da gerade einmal auf zwei Stunden gekommen. Schon beim Warmspielen konnte ich mich vor Müdigkeit auf den Beinen halten“, erklärte der 34-jährige Edfors, der nach seiner Rückkehr aus Korea eine durchwachsene 70 auf dem Par-72-Kurs spielte.

Raketenstart des Schweden

Dass es die Konkurrenz am zweiten Tag es mit einem ausgeschlafenen und gut erholten Edfors zu tun bekommen würden, erfuhren sie schon nach den ersten sieben Löchern, wo der Sieger der Scottish Open 2006 gleich mal fünf Birdies spielte.

Allerdings sitzt Edfors im Real Club de Sevilla die Konkurrenz im Nacken. Mark Foster und der Spanier Sebi Garcia haben nur einen Schlag Rückstand auf den Führenden Forsberg. Vor allem der Brite Foster wusste mit seinem Spiel zu gefallen. Vier Birdies auf den letzten fünf Spielbahnen dokumentieren eine famose Aufholjagd.

Auf den Boden der Tatsachen landete der Mann, der noch gestern überraschend in Führung lag. Der Argentinier Ricardo Gonzalez spielte eine katastrophale 79er Runde und wurde bis auf den 65. Rang durchgereicht.

Turnierende für Siem und Gross

Während sich Edfors und Foster sich über einen guten Tag freuen durfte, gab es bei zwei deutschen Profi-Golfern lange Gesichter. Stephan Jr. Gross verpasste mit zwei 73er Runden genauso wie Marcel Siem (78 + 69) den Cut und dürfen sich so in aller Ruhe auf die nächsten Aufgaben konzentrieren. Zusätzlicher Trost für die beiden deutschen Golfer könnte sein, dass auch namenhafte Profis wie Niclas Fasth, Oliver Fisher und Thomas Björn nicht mehr im Feld dabei sind.