Glänzender Auftakt von Siem in Paris

Marcel Siem hat glänzende Chancen, als erster deutscher Golfprofi die French Open zum zweiten Mal zu gewinnen. Der Ratinger, der

im Klub Le Golf National bei Paris schon 2012 triumphiert hatte, spielte am ersten Tag auf dem Par-71-Kurs eine hervorragende 65 und lag damit einen Schlag hinter dem Führenden Kevin Stadler aus den USA.

„Der Platz zeigt immer seine Zähne“, sagte Siem bei golf.de und war nach dem Auftakt „ziemlich zufrieden“ mit seiner Leistung. Auch, weil er wisse, „wo die Birdies sind, und wo man besser keine Fehler macht“. 

Insgesamt gelangen dem 33-Jährigen acht Birdies, einzig ein Bogey am Schlussloch verhinderte eine bessere Platzierung. Dieses „Momentum-Break“ schockte ihn allerdings nicht, er bezeichnete seine Runde als „solide“. Besser war schließlich nur Stadler, dem sieben Birdies gelangen.
Kaymer schwach
US-Open-Sieger Martin Kaymer enttäuschte derweil auf seinem europäischen „Lieblingsplatz“. Der 29-Jährige, der das Turnier 2009 einmal gewinnen konnte, lag nach einer schwachen 72 nur auf Rang 43, den er sich unter anderem mit Maximilian Kieffer teilte.

Der Sieger nach vier Runden kassiert einen Scheck über 500.000 Euro. Titelverteidiger ist der Nordire Graeme McDowell, der an den ersten beiden Tagen gemeinsam mit Kaymer auf die Runde geht. Auf dem gleichen Platz wird 2018 der Ryder Cup ausgetragen.