Golf: Masters: Kaymer und Woods deutlich hinter Spieth

Am ersten Tag der 82. US-Masters hat Rückkehrer Tiger Woods schnell feststellen müssen, dass er noch nicht in Topform ist.

Gleiches galt auch für den Deutschen Martin Kaymer. Jordan Spieth wusste zu begeistern.

Der Augusta National Golf Club freute sich am Donnerstag, dem ersten Tag des Masters, ganz besonders auf die Rückkehr von Tiger Woods, der sich selbst im Vorfeld noch als „wandelndes Wunder“ bezeichnet hatte. Von einem Wunder war aber wenig zu sehen.

Woods spielte gut, allerdings lange nicht so gut wie es für einen Spitzenplatz nötig gewesen wäre. Drei Bogeys bedeuteten letztlich eine 73 auf dem Zettel und damit eins über Par. Momentan bedeutet das den geteilten 29. Platz.

Martin Kaymer startet durchwachsen

Auch für Martin Kaymer war der Donnerstag eher durchwachsen. Mit einer leichten Verletzung an der Hand gestartet konnte der Deutsche nicht an seine Bestleistung herankommen. Er spielte eine 74 und liegt damit auf dem geteilten 42. Platz.

Wirklich enttäuscht war Kaymer aber nicht. Er sieht Augusta auch als Teil seiner Rückkehr zur Topform. Ganz im Gegenteil zu Sergio Garcia. Der Spanier spielte ein Rekord-Tief und liegt mit +9 auf dem geteilten 85. Rang.

Garcia verzweifelte regelrecht am 15. Loch. Satte 13 Schläge – das ist Minus-Rekord – brauchte er, fünf seiner Versuche landeten im Wasser. Das Gesamtergebnis von 81 Schlägen ist das schlechteste eines Titelverteidigers in der Masters-Geschichte.

Jordan Spieth schnappt sich klare Führung

Ebenfalls rekordverdächtig war Jordan Spieth unterwegs. Der Sieger von 2015 fegte über das Grün und blieb letztlich mit sechs unter Par. Sieben Birdies und ein Eagle bei drei Bogeys bedeuten die klare Führung.

Erste Verfolger sind Tony Finau und Matt Kuchar. Beide teilen sich den zweiten Rang, liegen nach der furiosen Runde von Spieth aber zwei Schläge zurück. Am Freitag wollen sie aufschließen.

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