Jason Bohn führt bei Zurich Classic

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Mit einer starken 65er-Runde hat sich Jason Bohn die Führung nach der ersten Runde beim Zurich Classic in New Orleans gesichert. Bis zum 18. Loch hatte er sogar den Platzrekord vor Augen, ein Schlag ins Wasser beendet allerdings alle entsprechenden Hoffnungen.

Mit zwei Schlägen hatte Bohn versucht, das letzte Grün des Tages zu erreichen. Auf dem Par 5 hätte das bei zwei Putts ein weiteres Birdie bedeutet. Doch der Eisenschlag landete im angrenzenden Teich. „Ich bin sehr aggressiv zu Werke gegangen. Aber wenn ich das Loch noch einmal spielen müsste, würde ich genau denselben Schlag wieder machen“, erklärte er hinterher gegenüber pgatour.com gar nicht traurig, den Platzrekord von 64 Schlägen knapp verfehlt zu haben.

Der Wind als entscheidender Faktor

Es war Bohns einziges Bogey an diesem Tag. Insgesamt hatte er acht Birdies auf den Platz gezaubert, dabei aber auch ein bisschen von seiner frühen Startzeit bei relativer Windstille profitiert. Im Laufe des Tages wurden die Böen heftiger, so dass von den später an den Abschlag gegangenen Spieler niemand sein Ergebnis toppen konnte.

„Draußen auf dem Kurs gibt es wenige windgeschützte Stellen. Daher bereitet zu starker Wind einem einige Probleme“, erklärte Jason Dufner die Auswirkungen. Er liegt zusammen mit John Senden, Jeff Overton, Greg Owen und Chris Couch (alle -5) zwei Schläge hinter dem Führenden zurück.

Bohn, dessen erster und einziger PGA-Tour-Sieg aus dem Jahre 2005 datiert, wird damit den Cut in diesem Jahr wohl so gut wie geschafft haben. Bei seinen bisherigen fünf Autritten beim Zurich Classic war ihm das erst einmal vergönnt gewesen – 2008, als er am Ende geteilter 20. wurde. Ein ordentliches Ergebnis gibt es auch von Alex Cejka zu vermelden. Der Deutsche beendete seine Runde mit vier Birdies und zwei Bogeys auf dem geteilten 23. Rang.