Kaymer bricht in Shanghai ein – Kieffer solide

Martin Kaymer ist am Finaltag des BMW Masters in Shanghai nach einer miserablen Runde auf den 41. Rang abgestürzt. Der

30-Jährige spielte am Sonntag auf dem Par-72-Kurs im Lake Malaren Golf Club eine 76er-Runde und lag mit insgesamt 284 Schlägen noch hinter Maximilian Kieffer (Düsseldorf/282), der sich als bester Deutscher auf Rang 31 spielte.

„Alles in allem war es ein sehr unbefriedigender Abschluss. Ich habe die ganze Woche auf den Grüns das Gefühl nicht gefunden, allzu viele schlechte Schläge waren nicht dabei“, sagte Kaymer: „Jetzt werde ich die Runde versuchen abzuhaken und mich dann auf Dubai in der nächsten Woche konzentrieren.“

Den Turniersieg bei der mit rund 6,35 Millionen Euro dotierten Veranstaltung schnappte sich der Schwede Kristoffer Broberg (271), der sich im Stechen gegen den US-Amerikaner Patrick Reed durchsetzte.

Titelverteidiger Marcel Siem (Ratingen) spielte zum Abschluss noch eine starke 69er-Runde – mehr als Position 60 war für den 35-Jährigen bei der letzten Station im Race to Dubai aufgrund seines schwachen Auftakts aber nicht möglich.

 

Neun Schläge bei Loch Fünf

Der zweimalige Major-Gewinner Kaymer war von Rang 17 in den Schlusstag gestartet. Ein Sieg war da bereits in weite Ferne gerückt, eine Top-Platzierung verspielte der Rheinländer zudem auf der dritten Schleife.

Sage und schreibe neun Schläge benötigte Kaymer für das Par-5-Loch – nach zwei weiteren Bogeys brachten dem ehemaligen Weltranglistenersten auch zwei Schlaggewinne auf den Löchern 13 und 15 nur noch Ergebniskosmetik.

„Nach Loch drei war es sehr schwer, überhaupt nochmal ins Spiel zu finden, da das Turnier danach eigentlich beendet war und ich keine Chance mehr hatte, in die Zop 10 zu kommen“, sagte Kaymer. 

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