Kaymer enttäuscht in München

Gleich 14 deutsche Starter gingen in München bei den BMW International Open an den Start. Dennoch richteten sich alle Augen

auf Martin Kaymer. Nach seinem bitteren Aus bei den US-Open ist allerdings kaum Besserung in Sicht.

Gerade so rettete er die Par-Runde, nachdem er eigentlich gut gestartet war. Die ersten Löcher waren solide, in der abschließenden neunten Bahn ging es allerdings in ein Wasserhindernis. ‚Ich stand halb im Wasser und konnte den Ball nur zur Hälfte sehen‘, erklärte Kaymer.

Auf Besserung hofft er dennoch, die Ansätze waren schließlich zu erkennen: ‚Auf den ersten Neun hatte ich ein gutes Gefühl, leider habe ich mich in der zweiten Hälfte öfter Mal in blöde Situationen gebracht.‘

Deutlich erfolgreicher lief der Tag dagegen für  Florian Fritsch und Marcel Schneider. Mit einer 68 kam Fritsch als einer der ersten in das Clubhaus: ‚Ich bin froh, dass ich jetzt einige Schläge habe, die ich zwar hoffentlich nicht brauchen werde, aber verlieren kann, um dann endlich mal ins Wochenende zu kommen.‘

Ähnlich realistisch schätzte auch Schneider seie 68 ein: ‚Ich war sehr zufrieden und habe wenig Fehler gemacht. Zwei, drei Schläge findet man natürlich immer‘, zeigte er sich ehrgeizig.

Durchaus Spaß machen konnte auch Marcel Siem. Nach einem schwachen Start legte 34-Jährige noch eine klasse zweite Hälfte hin und konnte so immerhin die 71 auf dem Par-72-Kurs retten. 

Angeführt wird das Feld allerdings von den internationalen Gästen. Rafa Cabrera-Bello, Daniel Gaunt und Lasse Jensen hielten allesamt die -7 und sichern sich damit zumindest über Nacht die Führung.