Kaymer fällt bei den British Open aus den Top Ten

Auch am dritten Tag der 145. British Open im schottischen Troon konnte Martin Kaymer kein Erfolgserlebnis verbuchen und muss somit

die letzten Hoffnungen auf den Sieg begraben. Auf dem Par-71-Kurs benötigte er 74 Schläge, wobei er die Runde mit einem Birdie beendete.

„Die zweiten Neun waren extrem. Gerade die ersten vier Bahnen auf der zweiten Hälfte spielten sich extrem lang. Da hatte ich teilweise mindestens ein Eisen 5 ins Grün. Und an der 15 kam ich mit zwei Schlägen gar nicht hin. Das ist auch sehr selten in einem Turnier“, beschrieb der  31-Jährige aus Mettmann seinen Auftritt.

Kaymer zufolge sei das Wetter (der Wind wehte heftig von vorne links) für einen Rechtshänder „die schwerste Bedingung“. Nach anfänglichen Schwierigketen mit zwei frühen Bogeys, stabilisierte sich Kaymer mit drei Birdies ab Bahn 6 bis 9. Doch ein Bogey und ein Doppel-Bogey ließen Kaymer in der Folge zurückfallen. 

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Nach dieser Runde rutschte Kaymer mit 213 Schlägen in der Gesamtwertung vom elften auf den 18. Platz ab. Trotzdem wirkte Kaymer nicht frustriert: „Ich bin immer noch gut im Turnier, auch trotz der beiden Löcher. Wenn ich morgen noch irgendwie unter Par komme und eine rote Zahl auf die Scorekarte schreibe, dann ist sicher noch eine Top-Ten-Platzierung möglich. Es wird wohl so schwer wie heute werden.“

An der Spitze entwickelte sich ein mitreißendes Duell zwischen den gemeinsam gestarteten Phil Mickelson (USA) und Henrik Stenson (Schweden). Der Schwede behielt die Nerven und führt die Teilnehmerliste mit 201 Schlägen an, Mickelson liegt aber nur einen Schlag dahinter. Für Stenson wäre es sein erster Major-Triumph. Auf Platz drei sortierte sich Bill Haas ein, der allerdings sechs Schläge mehr als Stenson auf dem Konto hat.
 

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