Kaymer gelingt Traumrunde

Nach seiner eher durchschnittlichen Runde vor dem Moving Day hat Martin Kaymer am dritten Tag der BMW CHampionship eine absolute

Topleistung bringen können. Der Deutsche benötigte gerade mal 64 Schläge für den Kurs und setzte sich mit acht unter Par auf den geteilten dritten Rang.

„Das war wirklich schön. Ich habe heute das gewisse Etwas gebraucht“, erklärte Kaymer nach seiner deutlich besten Leistung in Colorado. „Ich dachte, würde ich vier oder fünf unter Par spielen, müsste ich eigentlich noch eine Chance auf den Sieg haben. Dass es dann so gut ausging, daran konnte man ja nach den ersten Löchern nicht denken. Das war ein schönes Comeback. Und dann konnte ich auch ein paar Putts verwandeln.“

„Ich spielte ziemlich gut“

Schon an den ersten beiden Tagen hatte Kaymer einige starke Drives geschlagen, ließ aber mehrfach einige einfache Birdie-Putts aus und kassierte an beiden Tagen jeweils einen Doppel-Bogey.

Nach dem Moving Day zeigte Kaymer bis zum siebten Loch zwar auch nur eine passable Leistung, kam auf der Back Nine aber richtig in Fahrt und konnte an fünf Löchern Unterspielungen verbuchen. „Mit dem Verlauf des Tages bin ich sehr zufrieden. Ich spielte ziemlich gut“, jubilierte der 29-Jährige anschließend. 

Garcia und McIlroy fallen zurück

Beim bisherigen Gesamtführenden Sergio Garcia lief es dagegen lange nicht so rund. Der Spanier kassierte gleich drei Bogeys und beendete seine Runde mit einer schwachen 72. Mit nur noch sechs unter Par fiel Garcia somit auf den sechsten Rang zurück und hat mit sieben Schlägen Rückstand auf den Führenden praktisch keine Chance mehr auf den Sieg.

Der Weltranglistendführende Rory McIlroy fiel aufgrund eines Triple-Bogeys sogar noch weiter zurück und steht vor dem Abschlusstag in  Cherry Hills Village nur noch auf dem zehnten Platz.

Horschel vor Sieg in Colorado

Während Morgan Hoffmann mit insgesamt neun Birdies und einer 62er Runde die beste Leistung des Tages gelang, konnte sich Billy Horschel mit einer 63 auf den ersten Rang des Turniers setzen und sich auch noch einen gehörigen Vorsprung auf den Zweitplatzierten Ryan Palmer erarbeiten.

Horschel blieb ohne Bogey und schlug gleich sieben Birdies, während Palmer immerhin 67 Schläge für den Parcours benötigte. „Wir wussten, dass es heute um einiges leichter als die Tage zuvor sein würde“, zeigte sich Horschel nach seiner Runde zufrieden. „Der Wind war schwächer, was tiefe Scores ermöglichte. Mein Caddie und ich versuchten, bei möglichen Situationen aggressiv zu sein – und wenn nötig, die Ruhe zu bewahren.“