Kaymer: ‚Muss mein Ding durchziehen‘

Für Martin Kaymer ist die Saison bisher durchgewachsen verlaufen, dennoch glaubt die ehemalige Nummer eins der Weltrangliste weiter an den

ersten Erfolg im Jahr 2015. „Es kommen noch ein paar dicke Turniere. Es wäre schön, wenn der kleine Knoten da platzen würde. Es fehlt ja auch nicht viel“, sagte der zweimalige Major-Gewinner dem SID am Rande eines von seiner Helianthus Stiftung und der Deutschen Sporthilfe durchgeführten Charity-Turniers in seinem Heimatclub in Mettmann.

Kaymer, der sich aktuell auf Rang 20 der Welt einrangiert, geht mit einer gehörigen Portion Respekt vor dem Spitzentrio Jordan Spieth, Rory McIlroy und Jason Day in die letzten Wochen, chancenlos sieht sich der 30-Jährige jedoch nicht. . „Die Konkurrenz ist derzeit extrem stark, so stark habe ich sie noch nie gehabt. Ich muss mein eigenes Ding durchziehen. Und ich bin mir ziemlich sicher, wenn die Dinge einigermaßen zusammenlaufen, werde ich da auch problemlos mitspielen können“, sagte Kaymer.

Versteifen will sich Deutschland Top-Profi aber nicht, denn 2016 gebe es ebenfalls große Ziele zu verfolgen. Auf die Frage hin, welches sein größtes sei, meinte Kaymer: : „Olympia, da habe ich nur ein- oder zweimal in meinem Leben die Chance.“

 

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