Kaymer schwimmen die Felle davon

Der zweite Tag der British Open wurde für Martin Kaymer zu einer echten Achterbahnfahrt: Der Deutsche kämpfte bei starkem Wind,

zwei frühe Birdies hielten ihn im Spiel. Doch ein Blackout am zehnten Loch könnte ihm die Chance auf einen Platz ganz oben geraubt haben.

Der 31-Jährige leistete sich an Loch 10 ein Triple-Bogey, Golf.de zitierte ihn anschließend: „Zahlen wie Doppel- oder Triple-Bogeys passieren eben – gerade bei solchen schweren Turnieren. Deshalb sollte man sich auf das Positive konzentrieren.“

„Rücken wird etwas kühler“

Immerhin wurde es mit zunehmendem Regen und Wind „schwieriger. Da muss man alles trocken halten. Der Rücken wird dann gerne etwas kühler.“ Insgesamt 139 Schläge stehen somit jetzt für Kaymer zu Buche, der damit zur Halbzeit den elften Rang belegt.

Daher beteuerte er weiter: „Ich habe kein schlechtes Golf gespielt. Viele Bälle waren aber an der Kante und es war eben ein blödes Loch dabei. Das tut weh, wenn man sich einen so guten Wert erkämpft hat“, sagte Kaymer, „aber bei der British Open kann immer alles passieren, es ist weiter eine gute Position.“

Einer der Nutznießer eines insgesamt schwachen Tages war Henrik Stenson. Der Schwede spielte eine 65er Runde und schob sich damit bis auf einen Zähler an Phil Mickelson heran.

Der fünffache Majorsieger Mickelson hatte schon zuvor Wind und Regen getrotzt und eine gute Runde gespielt: Nach 63 Schlägen zum Auftakt legte er eine 69er Runde hin. Hinter Stenson folgen der Däne Sören Kjeldsen und der Amerikaner Keegan Bradley.