Kaymer verzockt Top-10-Chance

Mit einer enttäuschenden Schlussrunde hat Martin Kaymer das beste Ergebnis seit Monaten verspielt. An der Spitze spielte sich ein amerikanischer

Dreikampf ab.

Nach drei Runden in Charlotte belegte Martin Kaymer noch Rang 7 – es winkte die erste Top-10-Platzierung seit einem halben Jahr. Doch auf der Schlussrunde brach der 29-Jährige ein und spielte auf dem Par-72-Kurs nur eine 75 – zu wenig. Am Ende sprang für Kaymer ein enttäuschender 18. Platz heraus.

An der Spitze konnte J.B. Holmes den ersten Rang mit einer 71 verteidigen, obwohl Jim Furyk mit einer überragenden 65er-Schlussrunde beinahe noch einmal herangekommen wäre. Furyk verdrängte dafür Martin Flores auf den dritten Rang.

Furyk, der schon lange vor Holmes im Klubhaus war, verfolgte die Runde seines Landmannes von der Kabine aus: „Ich weiß, dass er da draußen wahrscheinlich eine Million Tode gestorben ist. Aber er hat sich zusammengerissen und den Sieg verdient.“ Holmes springt durch die eingesammelten 500 FedEx-Cup-Punkte von Rang 83 auf Rang 18 in der Weltrangliste. Zudem verdiente der Amerikaner mit seinem Sieg 1,242 Millionen US-Dollar.