Laird führt beim Arnold Palmer Invitational

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Martin Laird hat nach der dritten Runde beim Arnold Palmer Invitational die Führung verteidigen können. Durch eine 70er Runde baute der Schotte (205-70+65+70) am dritten Tag seinen Vorsprung auf seinen ärgsten Verfolger, den Amerikaner Spencer Levin (207-66+70+71), auf zwei Schläge aus.

Den dritten Platz teilen sich Levins Landsleute Steve Marino (209-71+67+71) und Bubba Watson (209-70+71+68). Laird musste insbesondere am 17. Loch, nachdem seine Führung zuvor bereits von vier auf zwei Schläge geschmolzen war, noch einmal mächtig zittern.

Zittern an der 17

Der Abschlag des 28-Jährigen beim Par-3 über 221 Yards schien zu kurz geraten zu sein und drohte im Teich zu versinken, doch letztlich hatte er Glück. „Das war großartig. Wenn ich ehrlich bin, war ich wirklich nicht sicher, ob es der Ball über das Wasser schaffen würde, als er in der Luft war. Dann hat es doch geklappt, es war ein Auf und Ab“, sagte Laird gegenüber pgatour.com.

Der Ball flog tatsächlich knapp über den Teich, sprang dann jedoch in den unmittelbar vor dem Grün liegenden Bunker. Doch Laird chippte ihn in beeindruckender Manier nahe an die Fahne heran und rettete am Ende das Par.

Ein enttäuschender Woods

Deutlich schlechter lief es derweil für Tiger Woods (215-73+68+74), der neben zwei Birdies und einem Eagle ganze vier Bogeys sowie einen Double Bogey hinnehmen musste. Der Weltranglisten-Fünfte aus den USA legte lediglich eine schwache 74er Runde hin und fiel vom geteilten zehnten auf den 29. Platz zurück.

„Ich habe einige Fehler gemacht heute. Ich hätte aggressiver auftreten müssen, vor allem an der 13, wo ich einen Double Bogey gespielt habe. Letztlich habe ich den Preis dafür bezahlt, vielleicht habe ich mich auch zu sehr unter Druck gesetzt, wollte zu viel“, sagte der sechsmalige Turniersieger, der angesichts von zehn Schlägen Rückstand auf den führenden Laird auf eine versöhnliche Schlussrunde, die ihm Auftrieb für das kommende Masters in Augusta geben soll, hofft.