Larrazabal triumphiert – Schneider bester Deutscher

Pablo Larrazabal hat bei den 27. BMW International Open in München triumphiert. Der 32-Jährige blieb am letzten Turniertag sechs Schläge

unter Par und sicherte sich somit hauchdünn von Top-Star Henrik Stenson den Platz ganz oben auf dem Treppchen.

Stenson selbst benötigte mit 65 Schlägen auf dem Par-72-Kurs zwar noch einen Schlag weniger als der Spanier, aufgrund seines eher schwachen zweiten Tages (71 Schläge) konnte der Schwede den Rückstand auf die Spitze aber nicht mehr komplett wettmachen.

Chris Paisley, der auf Rang drei landete, konnte sich über seine Platzierung letztendlich nicht wirklich freuen. Der Engländer erwischte mit 71 Schlägen seinen schlechtesten Tag und gab somit eine Führung von drei Schlägen Vorsprung auf Larrazabal noch aus der Hand.

Der 118. der Weltrangliste feierte so seinen vierten Sieg auf der European Tour und seinen zweiten Erfolg in München nach 2011 und konnte sich über einen Siegerscheck in Höhe von 333.330 Euro freuen. 

 

Schneider mit starker Leistung

Bester Deutscher war beim Heimspiel in Eichenried der junge Marcel Schneider, der das Turnier auf dem geteilten 20. Platz beendete. „Das ist grandios. Ich freue mich riesig, auch wenn die letzte Runde etwas besser hätte laufen können“, erklärte der 25-Jährige nach seiner 70er-Abschlussrunde, „ich bin glücklich, bester Deutscher zu sein“, so Schneider nach seinem zweitbesten Karriere-Ergebnis.

Mit Maximilian Kieffer (29.), Florian Fritsch (40.), Marcel Siem (47.) und Anton Kirstein (55.) hatten vier weitere Deutsche den Cut geschafft, konnten ins Rennen um die Spitzenplätze aber nicht eingreifen. „Es ist gut, dass ich den Cut geschafft habe, aber deprimierend, dass ich mich über so etwas freuen muss“, so ein deprimierter Siem nach dem Turnier.

Martin Kaymer war mit 143 Schlägen und einem unter Par dagegen erneut am Cut gescheitert. „Das ist sehr enttäuschend, das muss ich erst einmal verdauen“, sagte Kaymer, der 2008 als bislang einziger Deutscher das Turnier gewonnen hatte.