Major-Sieger Rose siegt in Bethesda

Der letztjährige US-Open-Sieger Justin Rose hat sich beim PGA-Turnier in Bethesda/Maryland den Sieg im Stechen gesichert. Der im südafrikanischen Johannesburg

geborene Engländer setzte sich bei dem mit 6,5 Millionen Dollar dotieren Quicken Loans National am ersten Extraloch gegen Shawn Stefani aus den USA durch.

„Es ist mir nicht entgangen, dass ich seit über einem Jahr nicht mehr gewonnen habe. Deswegen war es toll, jetzt wieder auf der richtigen Seite zu stehen“, sagte Rose, der wie Stefani für 72 Löcher 280 Schläge benötigt hatte und für seinen Sieg eine Prämie von 1,17 Millionen Dollar einstreicht.

Der Sieg war letztlich glücklich. Niedrige Scores waren in Bethesda Mangelware, beide Kontrahenten zogen mit vier Schlägen unter Par ins Stechen ein, nachdem Rose am letzten Loch ein Bogey notieren musste. Im Stechen spielte der Engländer Par, während Stefani ein Doppelbogey notierte. 
Schlechter Moving Day für Reed
Noch vor dem Moving Day hatte Patrick Reed geführt. Allerdings stand der Amerikaner auf der Schlussrunde völlig neben sich, spielte bei fünf Birdies, drei Doppelbogeys und fünf Bogeys nur eine 77 und beendete das Turnier der US-Tour mit 284 Schlägen auf dem geteilten elften Platz.

Deutsche Spieler waren in Bethesda nicht am Start. Tiger Woods spielte zwar erstmals seit drei Monaten wieder ein Turnier, scheiterte nach seiner verletzungsbedingten Rücken-OP aber bereits am Cut.