Martin Kaymer auf dem Weg nach oben

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Obwohl er mit dem Platz alles andere als gut zurecht kommt, hat sich Martin Kaymer am dritten Tag der Katar Open nach einem desolaten ersten Tag weiter steigern können. Die Führung hat derweil Thomas Björn vom Überraschungsmann Markus Brier übernommen.

Kaymer spielte am letzten Tag eine gute 68er Runde und verbesserte sich gleich vom 57. auf den 28. Rang. Vor allem dank seiner größeren Aggressivität im Spiel scheint Kaymer es noch einmal wissen zu wollen. Marcel Siem fiel dagegen mit 221 Schlägen (75+72+74) auf den 71. Platz zurück.

Björn löst Brier an der Spitze ab

Die Führung vor dem Finale eroberte Björn (205), der (206) von der Spitze verdrängte. Brier hat bisher zwei Europa-Tour-Siege in seinem Rekordbuch, der fast 40-jährige Ryder Cup-Sieger Björn bereits zehn.

„Wenn du die Runde mit vier Birdies auf den letzten fünf Löchern beendest, dann kannst du natürlich nur zufrieden sein. Schon gestern hatte ich einen fantastischen Tag, ich fühle mich auf dieser Anlage einfach sehr wohl“, sagte Björn bei europeantour.com.

Björn sollte aber Robert Karlsson im Auge behalten. Der schwedische Titelverteidiger hat bei acht unter Par noch alle Chancen auf den Turniersieg.

Vater Siem ohne Konstanz

„Wir werden sehen, was am Sonntag noch geht. Ich habe sicherlich noch Chancen für ganz vorne“, hatte Kaymer vor dem Start der dritten Runde voller Zuversicht gesagt. Seine Angriffslust nach seinem ersten und einzigen Bogey am neunten Grün dokumentierte der 26-Jährige mit fünf Birdies zu 4 unter Par auf dem Par 72-Kurs am Persischen Golf. Bei drei Starts in Doha seit dem verpassten Cut 2008 war Kaymer nie besser als auf dem 31. Rang.

Marcel Siem blieb sich wieder einmal treu: Wenige Tage nach der Geburt seiner Tochter Victoria fehlte dem 30-Jährigen die Konstanz in seinen Schlägen. Auf seiner Scorekarte notierte Siem einen Triple-Bogey, einen Eagle, zwei Birdies und drei Bogeys.