Matt Kuchar siegt im Stechen beim The Barclays

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Während in Europa die letzten Spieler für den Ryder Cup nominiert wurden, hat US-Kapitän Corey Pavin noch eine Woche Zeit. Über Matt Kuchar muss Pavin sich keine Gedanken machen, der ist bereits qualifiziert. Aber spätestens seit den Playoffs beim The Barclays hätte Kuchar einen Platz verdient.

Der Amerikaner war nach 18 Löchern schlaggleich mit Martin Laird (beide 272), dem Führenden nach drei Runden, und so musste das 18. Loch im Playoff für die Entscheidung sorgen. Kuchar wählte sein 7er Eisen und ihm gelang aus dem Rough heraus ein traumhafter Schlag, der ihm letztlich den Sieg bescherte.

„Ich habe gleich gemerkt, dass es ein guter Schlag war, aber dann merkte ich, wie die Zuschauer immer lauter wurden“, erzählte Kuchar bei espn.com. „Es war wie eine Welle und dann wusste ich, er musste wirklich gut gewesen sein.“ Und wie Kuchar Recht behalten sollte, der Ball lief weit rechts am Loch vorbei und drohte das Grün wieder zu verlassen. Doch plötzlich bekam er einen Drive in die andere Richtung, fand wieder den Weg zur Fahne und blieb kurz davor liegen. Der anschließende Putt war Formsache und so konnte er sich die 1,35 Millionen Dollar Siegprämie einstreichen.

Woods verbessert sich

Zudem setzte sich Kuchar souverän an die Spitze des Fed Ex Cups, bei dieser lukrativen Serie geht es für den Gesamtsieger um 10 Millionen Dollar. Drei Mal wurde diese Serie bisher ausgespielt, zwei Mal hieß der Sieger Tiger Woods. Seinen Titel wird er in diesem Jahr aber kaum verteidigen können, auch wenn sich Woods auf der letzten Runde beim The Barclays stark verbessert zeigte.

Woods braucht 67 Schläge und blieb damit vier unter Par, dabei schaffte er fünf Birdies und musste nur auf der Zehn einen Bogey verkraften. Mit insgesamt 277 Schlägen landete der Tiger auf dem geteilten 12. Platz.