British Open: Großer Sieg für McIlroy

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Der 25-Jährige, dem auf dem Par-72-Kurs im englischen Hoylake zum Abschluss eine 71 genügte, setzte sich mit insgesamt 271 Schlägen vor dem Spanier Sergio Garcia und Rickie Fowler (USA/beide 273) durch. Nach seinem dritten Major-Triumph wird McIlroy ab Montag an Position zwei der Weltrangliste geführt werden.
Kaymer und Woods schwach 
Mit seinem dritten Triumph ist McIlroy erst der dritte Spieler, der im Alter von höchstens 25 Jahren bereits drei große Titel im Schrank stehen hat. Doppelt glücklich: Sein Vater hatte mit Freunden 400 Pfund gewettet, dass der Junior bis zum 26. Geburtstag das Turnier gewinnen würde. Quote: 1:500.

Enttäuschend verlief dafür die 143. Austragung der British Open hingegen für den deutschen Topspieler Martin Kaymer (Mettmann). Der 29 Jahre alte US-Open-Champion lieferte am Sonntag eine indiskutable 79er-Runde ab und rutschte mit 296 Schlägen auf den 70. und drittletzten Platz ab.

 

British Open: Kaymer auf dritter Runde erneut mittelmäßig

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Dies dürfte jedoch in den Hintergrund rücken, dominierte der Nordire doch erneut das Feld und zog mit einer 68 ins Clubhaus. Zwar blieb er damit hinter seinen beiden Auftaktrunden, dürfte sich den dritten Major-Sieg seiner Karriere allerdings kaum noch nehmen lassen. Am Finaltag müsste schon ein mittelgroßes Wunder geschehen, um McIlroy ernsthaft zu gefährden. Auch Konkurrent Ricki Fowler, der zwischenzeitlich beinahe heran gekommen wäre, musste zurückstecken.

Im Schatten des zweimaligen Champions verloren vor allem Francesco Molinari und Südafrikaner Louis Oosthuizen an Boden, während Darren Clarke und Graeme McDowell ihre guten Leistungen mit einem Sprung über mehrere Plätze belohnen konnten.

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Kaymer erlebt Achterbahnfahrt – McIlroy überragend

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Nach seiner 73 zum Auftakt kam Kaymer am zweiten Tag auf dem Par-72-Kurs mit einer 72 zurück ins Clubhaus und belegt mit insgesamt 145 Schlägen den geteilten 43. Rang. Der 29-Jährige notierte fünf Birdies, drei Bogeys und ein Double-Bogey am verflixten siebten Loch.

„Plötzlich denkt man dann nach. Gerade lag man noch drei unter Par, und plötzlich kämpfst du. Es ist immer schön, wenn der Kampf belohnt wird. Ich gehe zuversichtlich in das Wochenende“, sagte Kaymer, der als einziger deutscher Profi in Hoylake am Start ist.
Woods beginnt desaströs
Tiger Woods erwischte nach seiner 69 zum Auftakt einen ganz miesen zweiten Tag und spielte eine 77. Mit insgesamt 146 Schlägen teilt sich der US-Amerikaner den 56. Rang und schaffte noch knapper als Kaymer den Cut.

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British Open: Kaymer startet durchwachsen

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Kaymer, amtierender US-Open-Champion und damit eigentlich einer der Favoriten für den Sieg bei „The Open“, muss am Freitag sogar um die Qualifikation für die finalen Runden am Wochenende kämpfen. Deutlich entspannter dürften da unter anderem die ehemaligen Weltranglistenersten Rory McIlroy und Tiger Woods an den Abschlag gehen. Der Nordire McIlroy glänzte als bislang Tagesbester mit einer 66, Woods musste knapp vier Monate nach seiner Rücken-OP nur drei Schläge mehr auf seiner Scorecard notieren.

Kaymer mit Prooblemen beim Abschlag
Deutschlands einziger Starter Kaymer, ein eingefleischter Fußball-Fan, hatte hingegen vor allem zu Beginn seiner Runde mit den Abschlägen zu kämpfen. Viel zu selten blieb der Ball auf den Fairways liegen, aus dem tiefen und dichten Rough war es daher kaum möglich, die weiße Kugel nah an die Fahne zu spielen. Weil der Rheinländer dann auch mitunter noch beim Putten patzte, lag er nach sechs Löchern nur eins über Par.

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Gelingt Woods das Comeback?

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Die jährlich ausgetragenen Open finden traditionell im Wechsel auf neun unterschiedlichen Anlagen im Königreich statt, zuletzt war Liverpool im Jahr 2006 Austragungsort. Während sich damals Tiger Woods den berühmten Pokal Claret Jug sichern konnte, geht Phil Mickelson als amtierender Titelverteidiger ins Rennen. Der US-Amerikaner konnte sich im vergangenen Jahr im Muirfield Golf Club durchsetzen.

Neben dem britischen Wetter, das auch in diesem Jahr die eine oder andere Überraschung bereithalten sollte, wird der anspruchsvolle Par-72-Kurs mit einer Länge von 6686 Metern die Akteure fordern. Doch wer hat das Zeug zum Sieg?

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