Players: Fowler siegt nach großartigem Comeback

Was für eine Aufholjagd für den US-Amerikaner Rickie Fowler, der seine Kritiker Lügen strafte und erstmals in seiner Karriere die

Players Championship gewann. In einem spannenden Playoff setzte sich der 26-Jährige letztlich gegen Sergio Garcia (Spanien) und seinen Landsmann Kevin Kisner durchgesetzt. Alle drei hatten nach vier Runden 276 Schläge auf dem Par-72-Kurs in Ponte Vedra Beach in Florida.

Sechs Löcher vor Schluss noch hatte Fowler einen Rückstand von fünf Schlägen zur Spitze. Es war zudem das erste Mal, dass das Turnier zur Entscheidung in ein Drei-Spieler-Playoff gehen musste. Nach drei Löchern blieb Garcia auf der Strecke, am vierten Extra-Loch gewann Fowler schließlich mit einem Birdie und nahm das Preisgeld von 1,8 Millionen Dollar mit nach Hause.

Für den Champion war es eine besondere Genugtuung, denn vor kurzem war er in einer Umfrage unter Golfprofis in der Sports Illustrated zusammen mit Ian Poulter aus England zum meist überschätzten Spieler auf der Tour gewählt worden. „Wenn es irgendwelche Fragen gab, sind sie damit wohl alle beantwortet“, so der Amerikaner.

Aus deutscher Sicht waren die Players dagegen eine einzige Enttäuschung: Martin Kaymer begnügte sich am Ende mit dem 56. Rang, Alex Cejka kam als 74. ins Clubhaus. Bernhard Langer wiederum war bereits am Freitag am Cut gescheitert. Zudem beendete der einstige Superstar Tiger Woods das Turnier an 69. Stelle.