Reed sticht Walker bei viertem Tour-Sieg aus

Ein zusätzliches Loch wurde benötigt, um den Sieger des Hyundai Tournament of Champions bestimmen zu können. Erst im Stechen am ersten

Extraloch sicherte sich Patrick Reed den Sieg gegen Landsmann Jimmy Walker, der seinen ersten Schlag auf dem Grün etwas zu lang setzte.

„Die Siegchance war da“, zeigte sich Walker anschließend entsprechend enttäuscht, „es war hart. Ich habe die Tür einfach nicht zugemacht.“ 

Durch eine starke 67er-Runde konnte Reed am letzten Turniertag zwei Schläge Rückstand auf die Spitze gut machen und somit das Stechen mit Walker, der die letzte Runde mit 69 Schlägen beendete, erzwingen. 

Reed konnte beim Turnier, bei dem ausschließlich Turniersieger des Jahres 2014 teilnehmen dürfen, seinen vierten Tour-Sieg feiern und sich nebenbei auch noch über 1,116 Millionen Dollar Preisgeld freuen. Zudem verbesserte sich der US-Amerikaner in der Weltrangliste um neun Plätze auf Rang 14.

Days Wahnsinns-Tag reicht nicht

Trotz eines überragenden letzten Tages verpasste Jason Day den Turniersieg um Haaresbreite. Der Australier benötigte am letzten Tag nur 62 Schläge, also elf unter Par! Seinen Rückstand von sechs Schlägen auf Rang eins konnte er damit aber nicht wettmachen. 

Viele Topstars verzichteten auf das Turnier. Neben Rory McIlroy oder Henrik Stenson nahm auch der Deutsche Martin Kaymer nicht am Wettkampf auf Hawaii teil. Der 30-Jährige steigt erst am 15. Januar bei der Abu Dhabi Golf Championship, die er 2008, 2010 sowie 2011 gewann, in die Saison ein.