Ryder Cup 2022 erhält Steuerbefreiung

Gute Nachrichten für die deutschen Bewerber um den Ryder Cup 2022: Das Bundesfinanzministerium gewährt dem Golf-Kontinentalvergleich zwischen Europa und den

USA eine Steuerbefreiung, falls Deutschland den Zuschlag für die Ausrichtung in sieben Jahren erhält.

„Das ist die beste Hilfe, die Deutschland geben kann“, sagte Marco Kaussler, Geschäftsführer der Ryder Cup Deutschland GmbH, dem SID: „Wir freuen uns sehr über den Meilenstein.“ Welchen Rahmen die Steuerbefreiung genau umfasst, ist noch nicht bekannt.

„Die Politik hat offenbar den Stellenwert des Ryder Cups erkannt und auch dessen positive Effekte erkannt“, so Kaussler, der den jüngsten Entscheid auch als „Bestätigung für den Golfsport in Deutschland“ wertet.

Für den Ryder Cup 2018 räumte das Finanzministerium kein Steuerprivileg ein, wodurch die Bewerbung um die Ausrichtung des Turniers scheiterte. Den Zuschlag erhielt letztlich Frankreich.

Dabei ist die Veranstaltung von hohem öffentlichen Interesse: Mehr als eine Milliarde Zuschauer verfolgen den Wettstreit weltweit vor den Fernsehern, in Bad Saarow kalkuliert man mit bis zu 55.000 Besuchern pro Tag.

 

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