Scott siegt bei Texas Open

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Adam Scott fühlte sich am Schlusstag der Texas Open in San Antonio fast wie zu Hause in Australien. Auf dem von Landsmann Greg Norman geplanten Platz machte der Aussie ein Vier-Schlag-Defizit wett und gewann trotz einer kleinen Zitterpartie am Ende das Turnier.

Trotz eines Bogeys am letzten Loch setzte sich Scott (-14) an die Spitze des Leaderboards und musste dann mit ansehen, wie ihm der Schwede Fredrik Jacobson mit zwei Birdies noch einmal bedrohlich nahe kam. Am letzten Loch hätte er sogar das Playoff erzwingen können, doch sein langer Putt blieb knapp vor dem Loch liegen, sodass er sich mit Platz zwei (-13) begnügen musste.

„Ich hatte mir schon gedacht, dass ein Australier hier gut abschneiden könnte“, erklärte Scott nach seinem Triumph. Er begründete seine Vorahnung mit der Ähnlichkeit der texanischen Landschaft mit seiner Heimat Brisbane. Am meisten freute er sich aber über eine Glückwunsch-Nachricht von Australiens Golflegende Greg Norman, der sich als Kursdesigner für den Platz in San Antonio verantwortlich zeichnete.

Ein enttäuschter Zweiter

Jacobson war dagegen zutiefst enttäuscht. „Fünf Löcher vor dem Ende hatte ich noch gedacht, dass ich etwas reißen könnte. Ich sah auf den Löchern auch ganz gut aus, aber es ist leider nicht passiert“, erklärte er gegenüber pgatour.com enttäuscht.

Der Schlusstag in Texas wurde zu einem wahren Marathon. Nachdem Regenfälle den Terminplan am Freitag gehörig durcheinandergewribelt hatten, mussten am Sonntag 36 Löcher gespielt werden. Ernie Els, Aaron Baddeley und Jimmy Walker (alle -12) teilten sich am Ende den dritten Platz.