Sieben Werte als Basis einen gutes Golfspielers

Heute wird es wieder philosophisch – denn wir betrachten sieben Werte eingehender, die jeder Golfer mit auf seine Runde (und darüber hinaus) nehmen sollte.

Natürlich gibt es auch andere Werte, die zählen. Aber diese sind besonders wichtig – nach unserem Grundverständnis des Werte orientierten Handelns.

Denn über Werte darf nicht nur geredet, sie müssen gelebt werden. Und Golfer, als die „besseren Menschen“ sollten ihr möglichstes tun, um mit gutem Beispiel oranzugehen.

Erster Wert: Vertrauen. Hier geht es nicht nur um das Vertrauen in sich selbst. Jedem Golfer (und Mensch) ist gut geraten, auf dem Platz ein Verhalten an den Tag zu legen, das dem Gegenüber Sicherheit vermittelt.

Reden und Handeln müssen im Einklang sein. Es gilt die Verbindlichkeit des Wortes und des Handelns. Es geht um das Vermögen, anderen Personen Spielraum zu ermöglichen.

Vertraut man Ihnen nicht auf dem Golfplatz, dann erst recht nicht im Geschäftsleben.

Zweiter Wert: Integrität. In kurzen Worten, es geht um die Aufrichtigkeit gegenüber sich selbst und anderen. Es geht um die konsistente Orientierung an geltenden Regeln, Normen und auch ungeschriebenen Gesetzen.

Es darf nicht der Hauch eines Verdachts entstehen.

Das Boogie darf ruhig ein Boogie sein und kein (ermogeltes) Par. Mit den bereits erwähnten Folgen, denn wenn man schon beim Golfen mogelt, wie handelt derjenige als
Geschäftspartner, fragt sich der Flight-Kollege. Mr. Goldfinger lässt grüßen.

Dritter Wert: Verantwortung.
Cholerische Wutausbrüche über im Wasser versenkte Abschläge gehören nicht auf den Golfplatz und auch generell nicht zu einem klugen Charakter. Verantwortung bedeutet die Bereitschaft oder Verpflichtung, für etwas einzutreten und die Folgen davon zu tragen.

Und, ganz wichtig, es bedeutet auch die Bereitwilligkeit, Eigennutz hinter das gesellschaftliche Gesamtinteresse zu stellen.

Vierter Wert: Mut. Ein anderer Ausdruck für Mut ist Fehlerfreundlichkeit.
Das Spiel eines Golfers und das Leben im Allgemeinen ist stets ein „Trial & Error“.

Es geht um die Bereitschaft, Neues zuzulassen und anzunehmen, sowie die Kraft zur Entscheidung und Veränderung.

Fünfter Wert: Respekt. Ob Handicap 4 oder Handicap ein Meter achtundneunzig, stets geht es um die gegenseitige Anerkennung und Wertschätzung der Persönlichkeit, sowie die Achtung von Verhaltensweisen und Leistungen.

Sechster Wert: Freundlichkeit. Die Toleranz bezieht sich aber nicht nur auf das Spiel und die Fähigkeiten des Flight-Partners. Darüber hinaus ist die wohlwolllende Gleichbehandlung von Personen unabhängig von sozialer oder monetärer gesellschaftlicher Stellung ein unbedingtes Muss.

Siebter Wert: Offenheit. Der Verzicht auf Dominanz der eigenen Denkweisen gilt sowohl für das eigene Spiel als auch für gut gemeinte Ratschläge an den Golfbuddy.

Erneut geht es um Toleranz gegenüber anderen Meinungen, aber insgesamt auch gegenüber anderen Kulturen und Lebenseinstellungen.

Und so beenden wir diese wert-haltige Golferlektüre mit ein wenig Pathos: Frage nicht, was das Golfspielen für Dich tun kann – frage, was Du für andere Golfer
und Menschen tun kannst.