Starke Runde von Masson in Waterloo

Licht und Schatten bei den deutschen Golferinnen beim US-Damen-Turnier im kanadischen Waterloo. Während Caroline Masson eine ansprechende Leistung ablieferte, enttäuschte

Sandra Gal und schafft es nicht über den Cut.

Die 29-Jährige war bereits mit 75 Schläge suboptimal gestartet und ging als geteilte 111. in den letzten Kurs. Dort lag sie letztlich mit 74 Schlägen deutlich über Par und muss damit frühzeitig die Segel streichen.

Anders dagegen Caroline Masson. Die 24-Jährige zeigte die zweite starke Runde auf dem Par-71-Kurs und sicherte sich mit 67 Schlägen sogar eine Platzierung in den Top-Ten. Damit stieg sie im Vergleich zum ersten Tag um ganze acht Plätze auf und belegt nun den zehnten Rang. Gleich fünf Birdies halten sie an der führenden Konkurrenz aus China und Südkorea dran.

Weltranglistenerste bleibt zurück

Feng Shanshan und Park Hee-Young stehen derzeit mit jeweils 131 Schlägen an der Spitze, anschließend folgt Michelle Wie aus den USA mit 132 Schlägen. Besonders Park steht im Fokus, legte sie doch im letzten Jahr noch eine sensationelle Runde hin mit 26 Schlägen unter Par, die sie bis jetzt jedoch nicht mehr wiederholen konnte.

Dagegen blieb die Weltranglistenerste Stacy Lewis hinter den Erwartungen zurück. Die US-Amerikanerin liegt mit zwei 69er Runden nur auf Platz 19.

Masson zeigt sich trotz allem selbstkritisch: „Ich habe mäßig begonnen, aber dann richtig gut gespielt und bin mit vier unter Par ins Clubhaus gekommen.“ Dabei erinnert sie auch an ihre Schwächeperiode in den letzten Wochen: „Ich hatte drei Cuts verpasst.“ Gerade im Hinblick auf die anstehenden French Open erfreuliche News für die deutsche Golferin.