Streb siegt mit Familie im Rücken

Robert Streb setzt sich auf Sea Island beim McGladrey Classic gegen Brendon de Jonge und Will MacKenzie durch und sichert

sich den Titel im Stechen.

„Ich war ziemlich nervös, was die letzten Putts anging“, gab Streb nach seinem durchaus knappen Sieg zu. Beim mit 5,6 Millionen US-Dollar dotierten Turnier ging es bis hinein in den Abend, ehe eine Entscheidung fiel.

Gegen die Konkurrenz MacKenzie und de Jonge aus Zimbabwe musste der baldige Familienvater ins Stechen und sicherte sich den ersten PGA-Titel seiner Karriere mit einem Birdie-Putt am zweiten Extraloch. Mit seiner Frau als Rückendeckung ließ er sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen.

Cejka am Cut gescheitert

Lebensgefährtin Maggie blieb etwas cooler, als ihr Mann, der zugab bei den letzten Versuchen ordentlich gezittert zu haben: „Ich habe mich einfach nur für ihn gefreut, dass all die harte Arbeit sich endlich ausgezahlt hat.“ Schlussendlich spielte der US-Amerikaner eine 63 am Finaltag und blieb mit 252 Schlägen ganze 14 unter Par.

Zuvor war Alex Cejka bereits am Cut gescheitert. Der einzige Deutsche brauchte nur einen Schlag zu viel, um nicht doch am Finaltag teilzunehmen. Grund war besonders die schwache Runde mit 74 Versuchen am ersten Tag der McGladrey Classic.

Autor: Ben Barthmann