Der Abschluss der St. Jude Classic war bitter für Rory McIlroy. Am 18. Loch spielte er ein Double-Bogey, büßte dadurch seine große Siegchance und fiel noch auf den geteilten siebten Platz zurück. Ein herber Nackenschlag für McIlroy – ausgerechnet direkt vor der US Open, bei der er in dieser Woche in San Francisco als Titelverteidiger an den Start geht.
So mancher Weltklassespieler hätte angesichts einer solchen Enttäuschung fluchtartig die Anlage verlassen. Vor allem dann, wenn er zuvor wie der Nordire erstmals seit vier Jahren drei Cuts in Folge verpasst und damit ohnehin allen Grund für gewaltigen Frust gehabt hätte. Doch nicht so McIlroy. Natürlich war er enttäuscht, natürlich trauerte er der verpassten Chance hinterher. Schließlich ist er ehrgeizig – allerdings nicht verbissen.
