US Masters: Langer verpasst Sensation, Willett siegt

Am Ende blieb die Sensation aus. Nach drei bockstarken Runden spielte Bernhard Langer am Schlusstag des 80. US Masters in

Augusta nur eine 79. Damit beendete er das Turnier mit 294 Schlägen auf dem 24. Platz. Zuvor war er noch als Drittplatzierter in die letzte Runde gegangen.

„Ich kann gewinnen“, sagte er da noch hoffnungsvoll: „Dafür muss ich aber mein bestes Golf spielen.“ Ein Plan, der von Beginn an nicht aufging. Allein an den ersten drei Löchern unterliefen dem 58-Jährigen, der das Turnier 1985 und 1993 gewinnen konnte, ein Bogey sowie ein Doppel-Bogey. Einen Schlaggewinn konnte er über die gesamte Runde nicht verbuchen.

Der Sieg beim ersten Major des Jahres ging derweil an Danny Willett. Der Überraschungstriumphator holte sich damit einen Scheck über 1,8 Millionen Dollar ab und sicherte sich das begehrte Grüne Jackett. Zudem qualifizierte er sich für die Olympia. Hinter dem Engänder, der 283 Schläge benötigte, folgten Lee Westwood und Jordan Spieth (beide 286).

Titelverteidiger Spieth erwischte einen Pannentag und gab seine Führung unter anderem durch zwei Wasserschläge ab.

Schlecht lief es das ganze Turnier über auch für Martin Kaymer. Der ehemalige Weltranglistenführende kehrte mit einer 72 ins Klubhaus zurück und stand am Ende bei insgesamt 300 Schlägen, was den 49. Rang zur Folge hatte. Immerhin war der Deutsche mit seiner Schlussrunde zufrieden, wie er bei Sky bestätigte: „Ich habe diesen Platz auf der zweiten Hälfte heute endlich einmal genießen können.“

 

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