Watson lässt Woods ein Hintertürchen offen

US-Teamkapitän Tom Watson hat seinem angeschlagenen Superstar Tiger Woods vor dem Ryder Cup Ende September im schottischen Gleneagles trotz dessen

gesundheitlicher Probleme weiter ein Hintertürchen offen gelassen. „Nur Tiger kann die Fragen beantworten. Und ich bin zuversichtlich, dass er uns eine ehrliche Antwort geben wird“, sagte Watson, der mit acht Majorsiegen sechs weniger auf dem Konto hat als Woods. Er selbst könne das nicht einschätzen.

Woods war Ende Juni drei Monate nach einer erneuten Rückenoperation auf den Golfplatz zurückgekehrt, zog sich aber vor einigen Tagen bei der World Golf Championship in Akron/Ohio erneut eine Blessur zu. Er startete zwar bereits wieder in der Woche darauf bei der PGA Championship, scheiterte dort aber am Cut nach zwei Runden und hatte sichtlich Probleme mit seinem Rücken.

„Das größte Fragezeichen ist seine Gesundheit, und dann ist offen, wie seine Form ist. Erlaubt ihm sein Rücken, so zu schwingen, wie er es für sein Spiel braucht?“, sagte Watson, der stets betont hat, dass für ihn ein gesunder Tiger Woods ins US-Team für das Duell gegen Titelverteidiger Europa gehöre.

Watson will sich in den kommenden drei Wochen mit Woods treffen und mit ihm über diese Dinge sprechen. Da sich Tiger Woods sportlich nicht für das Team qualifiziert hat, benötigt er eine der drei Wildcards, die der Kapitän vergibt. Europa hat sieben der letzten neun Ryder-Cup-Begegnungen für sich entschieden.