Weg für deutsche Ryder-Cup-Bewerbung frei

Der Weg für eine deutsche Bewerbung um die Ausrichtung des Ryder Cups 2022 ist frei. Am Sonntag haben sich auch

die Mitglieder des Deutschen Golf Verbandes (DGV) im Rahmen des 96. Ordentlichen Verbandstages in Frankfurt am Main mit einer großen Mehrheit für eine Bewerbung ausgesprochen. Zudem wird der DGV die Kampagne in den nächsten zehn Jahren mit einer Umlage in Höhe von drei Euro pro Jahr und Mitglied finanzieren – sollte Deutschland den Zuschlag erhalten.

„Dieses klare Votum der DGV-Mitglieder war eine wichtige und wegweisende Entscheidung“, sagte Norbert Löhlein, der Vizepräsident des DGV. „Sie bildet ein starkes Fundament für unsere deutsche Ryder-Cup-Bewerbung und ist ein deutliches Signal, dass die deutsche Golfgemeinde hinter uns steht.“

Die Konkurrenten für die deutsche Bewerbung sind Österreich, Italien, Spanien und Portugal. Bis zum 30. April muss die Bewerbung bei der Ryder Cupe Europe Ltd. eingereicht werden, eine Entscheidung wird im Herbst erwartet.