
Mit einer Verspätung von zwei Stunden und 40 Minuten begann die erste Runde. Der Grund: Es goss wie aus Kübeln, der Platz im La Reserva de Sotogrande Club de Golf war teilweise überschwemmt.
„Das war ein krasser Tag heute“, sagte Kieffer, der den geteilten 114. Rang belegt und um den Cut bangen muss: „Ständig wechselnder Wind, Regen, Sonne, es war alles dabei. Mein Start war extrem schlecht, aber danach habe ich gut gekämpft. An den vermeintlich leichteren Löchern habe ich Schläge liegen lassen, das ist ärgerlich.“

„Als ich versucht habe, mich auf das Turnier vorzubereiten, und dabei nicht wirklich vorankam, haben meine Ärzte und ich entschieden, diese Prozedur durchzuführen“, ließ Woods über seine Webseite mitteilen. Die OP, bei der ein eingeklemmter Nerv in seinem schmerzenden Rücken repariert werden sollte, ist bereits erfolgreich durchgeführt worden.
„Es ist eine Enttäuschung, in Augusta nicht teilnehmen zu können. Diese Woche ist immer sehr speziell für mich. Es wird aber wohl nicht das letzte Turnier sein, das ich aussetzen muss“, so Woods weiter. Woods hat in seiner Karriere bisher jedes Mal am Masters in Augusta teilgenommen und es insgesamt viermal gewonnen.

„Ich kann es noch gar nicht richtig fassen“, so Bowditch: „Ich bin trotz aller Widrigkeiten positiv geblieben. Zum Glück hat der Wind nicht nachgelassen, so dass meine Konkurrenten auch keine guten Scores spielen konnten“, analysierte der 30-Jährige im Anschluss an einen durch schwierige Wetterbedingungen geprägten Sonntag.
Als Sieger erhält der Australier, der im Jahr 2006 einen Selbstmordversuch unternahm und unter schweren Depressionen litt, rund 1,116 Millionen US-Dollar.

Zum Zeitpunkt des verletzungsbedingten Ausscheidens lag der fünfmalige Major-Gewinner bei elf gespielten Löchern mit einem Schlag über Par. „Ich habe mir an Loch zehn beim Rückschwung den Muskel gezerrt. Es hat zehn, zwölf Sekunden gedauert, bis der Schmerz wegging“, kommentierte Mickelson, der bereits am zweiten Tag mit 147 Schlägen deutlich hinter der Spitze lag und den Cut nur knapp schaffte, seine Aufgabe.
Masters in Augusta im Visier
Eine Verbindung mit einer alten Rückenverletzung verneinte der US-Amerikaner jedoch: „Mein Rücken fühlt sich gut an. Meine Geschwindigkeit ist zurück, ich treffe den Ball hart, schlage gut ab.“ Eine Teilnahme an den US Masters in Augusta in Houston, bei denen auch Martin Kaymer nach einem Monat ohne Turnier seine Rückkehr feiern wird, sollte nicht in Gefahr sein.

Kann Tiger Woods in Augusta teilnehmen? Derzeit sieht es nicht wirklich danach aus. „Im Moment sieht es so aus, als käme Augusta zu früh“, sagte der 38-Jährige bei einem Sponsoren-Termin. Festlegen wollte er sich indes auch nicht.
Woods leidet unter starken Rückenschmerzen und wird derzeit behandelt. „Es ist ziemlich frustrierend“, musste der Weltranglistenerste zugeben.
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