
Eine Woche nach seinem Desaster in Torrey Pines genoss Kyle Stanley bei der Waste Management Phoenix Open die Genugtuung mit Verspätung durfte er seinen ersten Sieg auf der US PGA Tour feiern und sich über den Siegerscheck in Höhe von 1,098 Millionen Dollar freuen.
Der 24-jährige Amerikaner spielte bei dem Turnier in Scottsdale, das vor allem durch ein legendäres Par-3-Loch Kult-Status genießt, eine fehlerlose 65er Schlussrunde und verwies mit einem Ergebnis von 14 Schlägen unter Par seinen Landsmann Ben Crane (-14) auf den zweiten Platz.
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Paul Lawrie erlebte seine bisher beste Saison im Jahr 1999, als er zunächst das Qatar Masters gewann und wenige Monate später bei der British Open überraschend seinen ersten und bisher einzigen Major-Sieg feierte. Im Alter von 43 Jahren knüpfte der Schotte nun an die gute alte Zeit an.
Beim Qatar Masters feierte er seinen siebten Turniersieg auf der European Tour und natürlich konnte er in der Stunde des Triumphs die Geschehnisse von vor 13 Jahren nicht ausblenden. „Es wäre natürlich zu schön, wenn das wieder gelingen würde“, erklärte Lawrie bei europeantour.com.
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Golf ist verkrampft, verknöchert, ein Sport für elitäre ältere Menschen, die penibel auf die korrekte Einhaltung spießiger Benimmregeln achten? Diese gängigen Vorurteile über den Sport dürften vielleicht auf die viele Clubs weltweit zutreffen, jedoch nicht auf den TPC Scottsdale, wo derzeit die Phoenix Open der Profis ausgetragen wird.
Denn dort in Arizona gibt es das berühmte „Party Hole 16, das vielleicht verrückteste Loch der Welt, das in Gänze von Tribünen umringt ist, die Platz für 30.000 Zuschauer bieten und den Platz in einen wahren Hexenkessel verwandeln. Auch mit der sonst auf Golfplätzen so ernst genommenen Etikette nimmt man es hier nicht so genau.
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Paul Lawrie geht zwar als Führender in die Schlussrunde des wegen eines Wüstensturmes am Vortag auf 54 Löcher verkürzten Qatar Masters in Doha. Doch der Vorsprung des Schotten (-8) beträgt gerade einmal einen Schlag auf den zweitplatzierten Nicolas Colsaerts (-7) und zwei auf die gleichauf drittplatzierten Peter Hansson und Ricardo Gonzalez (beide -6).
Lawries Führung hätte deutlich komfortabler sein können, wenn ihm nicht auf dem zehnten Grün ein Missgeschick passiert wäre. Als er seinen zuvor aufgenommenen Ball auf das Grün hatte zurücklegen wollen, war dieser seiner Hand entglitten und genau auf das Zehn-Pence-Stück, das er immer als Markierung verwendet, gefallen.
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