Markus Brier hatte wohl kaum ein Experte als Kandidaten für die Halbzeit-Führung beim Commercialbank Qatar Masters ernsthaft in Erwägung gezogen. Doch der Österreicher, der nur dank einer Sponsoren-Einladung überhaupt teilnehmen durfte, setzte sich nach einer starken zweiten Runde an die Spitze des Leaderboards.
Mit -7 Schlägen führt Brier einen Schlag vor dem Südafrikaner Darren Fichardt (-6) und zwei vor drei schlaggleichen Drittplatzierten – Thomas Björn, Robert Karlsson, Richard Finch (alle -5). Die Führung des Österreichers überrascht besonders, weil er nach einem 137. Rang im Race To Dubai, seinem schlechtesten Abschneiden in der europäischen Order of Merit seit 2000, seine Tourkarte verloren hatte und er in der Qualifying School hatte nachsitzen müssen.
