Am Ende schien es, als hätte die Golfwelt zweieinhalb Jahre auf diesen Moment gewartet: Als Tiger Woods am 16. Loch des Memorial Tournaments in Dublin/Ohio aus knapp 15 Metern vom Vorgrün aus Maß nahm, den Ball per Chip ins Loch beförderte und seine Faust ballte, stand für viele sein fünfter Sieg bei dem Turnier bereits fest. Am Ende gewann er mit 279 Schlägen und damit zwei Schlägen Vorsprung auf die zweitplatzierten Rory Sabbatini und Andres Romero.
Doch damit nicht genug, sein 73. Sieg auf der US-PGA-Tour bedeut den Gleichstand in der ewigen Gewinnerliste mit Jack Nicklaus, pikanterweise dem Gründer und Ausrichter des Memorial. „Ich habe viele Schläge im Golf gesehen, doch keiner war besser als dieser“, sang Nicklaus laut pgatour.com das Loblied auf Woods.
