
„Wenn ich mein bestes Golf zeigen kann, dann gehöre ich auch zu den besten in der Welt. Ich hatte noch nie mehr Selbstbewusstsein als in den letzten fünf Wochen. Ich habe mir jeden Tag selbst gesagt, dass ich zu den besten Spielern der Welt gehöre. Es ist ok nervös zu sein, denn jedem anderen im Feld geht es auch so. Aber dann rauszugehen und den Job zu beenden, das ist mir großartig gelungen“, bilanzierte Snedeker bei pgatour.com nach dem Turniersieg und Platz eins in der Gesamtwertung des FedEx Cups.
Tiger Woods und Rory McIlroy geschlagen
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„Mein erstes Ziel für diese Woche habe ich damit erreicht“, freute sich Brandt Snedeker im Interview mit dem Golfchannel, nachdem er mit einer starken 64 und einem Gesamtscore von -8 zu Justin Rose aufgeschlossen hatte und mit dem Engländer zusammen als Führender in den Schlusstag gehen darf. „Ich habe Chancen am Schlusstag, denn circa 90 Prozent aller Turniersieger auf der PGA Tour spielen in den letzten beiden Flights“, ergänzte der US-Amerikaner.
Der Turniersieg ist das erste Ziel von Snedeker, der daraus realisierende Gewinn der Tour Championship wäre das zweite. Von der Papierform ist dieses Unterfangen durchaus realistisch. „Ich habe noch nie aus der Führung am Sonntag auch gewonnen“, musste Snedeker laut nytimes.com zugeben und erinnerte sich wohl schmerzlich an seinen letzten Versuch 2010, als er bei der Waste Management Open auf der Schlussrunde trotz Spitzenposition dank einer 78 noch auf den geteilten 43 Platz zurückgefallen war.
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Furyk kam mit 64 Schlägen (-6) über den Kurs und ärgerte sich am Ende lediglich über ein Bogey an der 18. Mit insgesamt sieben unter Par liegt er vor Justin Rose aus England (-6) an der Spitze. Bubba Watson und Bo van Pelt folgen schlaggleich (-5) auf dem geteilten dritten Platz. Rory McIlroy ist Siebter, Tiger Woods rangiert an Position zwölf.
Jim Furyk: Erfolgreich, aber belächelt
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Genützt hatte ihm das in den letzten Wochen nichts, denn Rory McIlroy gewann zuletzt sowohl die Deutsche Bank Championship als auch die BMW Championship. Sollte er jetzt auch die Tour Championship für sich entscheiden, würde er nicht nur den 10 Millionen Dollar Jackpot abräumen, sondern wäre auch der erste Spieler seit Tiger Woods im Jahr 2006, der drei Turniere in Serie auf der US PGA Tour gewinnen würde.
Greg Norman: Tiger Woods ist eingeschüchtert
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Das glaubt zumindest Golflegende Greg Norman, der bemerkt haben will, dass sich Tiger Woods gegenüber Rory McIlroy deutlich freundlicher verhält, als er es gewöhnlich mit Kontrahenten getan hat. Für Norman ein Zeichen von Unsicherheit. „Ich glaube, dass Tiger wirklich eingeschüchtert ist von Rory“, erklärte The White Shark im Interview mit foxsports.com. „Wann hat man das jemals gesehen, dass Tiger sich vor einem anderen Spieler fürchtet? Niemals.“
Die derzeitige Form von McIlroy ist allerdings in der Tat einschüchternd. Zuletzt gewann er bei seinen letzten vier PGA Turnierstarts drei, die FedExCup-Playoffs in Norton und Carmel und zuvor natürlich das PGA Championship, als er die Konkurrenz in Grund und Boden gespielt hatte. „Die letzten vier, fünf Wochen waren unglaublich. Es ist mit das beste Golf, das ich jemals gespielt habe“, kommentierte McIlroy selbst seine Topform und kündigte an: „Diesen Lauf will ich so lange wie möglich fortsetzen.“
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