
Das glaubt zumindest Golflegende Greg Norman, der bemerkt haben will, dass sich Tiger Woods gegenüber Rory McIlroy deutlich freundlicher verhält, als er es gewöhnlich mit Kontrahenten getan hat. Für Norman ein Zeichen von Unsicherheit. „Ich glaube, dass Tiger wirklich eingeschüchtert ist von Rory“, erklärte The White Shark im Interview mit foxsports.com. „Wann hat man das jemals gesehen, dass Tiger sich vor einem anderen Spieler fürchtet? Niemals.“
Die derzeitige Form von McIlroy ist allerdings in der Tat einschüchternd. Zuletzt gewann er bei seinen letzten vier PGA Turnierstarts drei, die FedExCup-Playoffs in Norton und Carmel und zuvor natürlich das PGA Championship, als er die Konkurrenz in Grund und Boden gespielt hatte. „Die letzten vier, fünf Wochen waren unglaublich. Es ist mit das beste Golf, das ich jemals gespielt habe“, kommentierte McIlroy selbst seine Topform und kündigte an: „Diesen Lauf will ich so lange wie möglich fortsetzen.“
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Der Spanier spielte im Royal Park I Roveri eine 64er Runde zum Abschluss und lag am Ende (264) zwei Schläge vor dem Südafrikaner Garth Mulroy, der mit einer 266 den zweiten Platz sicherte. Fernandez-Castano blieb auf der vierten Runde ohne Bogey, spielte dazu acht Birdies. Dabei hatte Mulroy nach zwei Birdies an Loch vier und fünf noch in Führung gelegen.
Die Entscheidung fiel an den letzten beiden Löchern, die Mulroy jeweils mit fünf Schlägen spielte, während Fernandez-Castano mit einem Par und einem Birdie den Sieg unter Dach und Fach brachte. Es war sein sechster Erfolg auf der European Tour. „Es war wie im Match Play“, erklärte Fernandez-Castano gegenüber europeantour.com.
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Besonders im Endspurt gewann Kaymer am Samstag an Fahrt. Hatte er auf den ersten neun Löchern nur ein Birdie verzeichnen können, so ließ er auf den Back Nine fünf weitere – bei einem Bogey – folgen und landete schließlich mit insgesamt 203 Schlägen im Verfolgerfeld des Leaderboards.
Garth Mulroy fühlt sich in Italien wie Zuhause
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Martin Kaymer verpasste mehrfach mögliche Birdie-Putts, verschlechterte sich – mit nur einem Birdie auf der Scorekarte – mit einem Bogey am 15. Loch sogar auf Even Par, ehe er an der 16 und 18 jeweils Birdie spielte und mit einer 70er Runde den geteilten 44. Platz belegte.
Für Alex Cejka lief es dagegen besser. Cejka spielte schon auf den Front Nine eine starke Runde, brachte es zu vier Birdies. Auf den zweiten neun Löchern folgten zwei weitere Birdies, aber auch ein Bogey. Mit einer guten 67er Runde behielt Cejka so die Tuchfühlung zu den vorderen Plätzen und schloss den ersten Tag als geteilter Zehnter ab.
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Bei der BMW Championship, dem dritten Turnier der FedEx Cup-Playoffs, waren die besten 24 Spieler der Weltrangliste am Start, doch Rory McIlroy ließ auf der Finalrunde keine Spannung aufkommen. Mit traumwandlerischer Sicherheit marschierte er über den Platz im Crooked Stick Golf Club.
Der 23-Jährige traf 93 Prozent der Fairways, 78 Prozent der Grüns und lochte die Putts immer dann, wenn er es gerade brauchte. Sein erstes Bogey des Tages notierte er an der 18, als sein Sieg schon längst feststand. Seine 67er Schlussrunde (-5) reichte, um Lee Westwood und Phil Mickelson mit zwei Schlägen Rückstand auf den geteilten zweiten Platz zu verweisen. Tiger Woods wurde geteilter Vierter. Die ehemalige Nummer eins der Welt hatte schon vor wenigen Tagen Rory McIlroy verbal mit Lob überschüttet.
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