
Auf dem Weg dorthin war die dritte Runde ein Rückschritt für Colsaerts. Mit einer 71 fiel er auf den geteilten 13. Platz zurück. Fünf Schläge hat er Rückstand auf den zweiten Rang, den derzeit Romain Wattel belegt. Die Führung bei dem Turnier im schottischen Gleneagles hat Paul Lawrie inne, der bereits einen Platz im Ryder Cup-Team sicher hat.
Martin Kaymer ist nur Zuschauer
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Sergio Garcia hat wenige Tage nach seinem Sieg beim Wyndham Championship in Greensboro seine gute Form bestätigt und führt gemeinsam mit Nick Watney nach der zweiten Runde beim ersten FedEx-Playoff-Turnier The Barclays.
Garcia, der mit dem PGA-Tour-Sieg vom Montag eine vierjährige Durststrecke beendete, ließ seiner 66er Runde vom Vortag eine 68 folgen. Watney beendete den zweiten Tag, nachdem er zuvor mit einer 65 glänzen konnte, mit 69 Schlägen.
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Die teilen sich derzeit Brett Rumford und Knut Borsheim. Das australisch-norwegische Duo absolvierte den Par 72 Kurs mit 67 Schlägen und liegt damit mit -5 einen Schlag vor einem Verfolgerquartett um Thorbjörn Olesen (-4). Dahinter folgt dann schon Colsaerts (-3) auf T8. „Genau so hatte ich mir den Tag vorgestellt“, freute sich Colsaerts laut rti.ie. Mit seiner soliden Runde hatte er auch bei seinem Flightpartner Thomas Björn Eindruck geschunden – der ist immerhin Ryder Cup-Assistant-Captain.
„Ich habe gesehen, was er kann“, meinte Björn schmunzelnd. „Aber das hat mich nicht überrascht. Wir wissen alle, was Nicolas kann.“ Gut möglich, dass Colsaerts auch im Falle der nicht geschafften Direktqualifikation mit zum Ryder Cup darf, als einer der Captain-Picks. Dazu wollte sich Ryder Cup-Kapitän Jose Maria Olazabal aber noch nicht äußern. „Es war ein solider Start. Mal gucken, was er dem folgen lässt.“
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2010 führte an Martin Kaymer im Ryder Cup kein Weg vorbei. Er hatte bei der PGA Championship gerade sein erstes Major gewonnen und danach auch noch die KLM Open. Kaymer debütierte in Wales in Europas Teram und holte bei seinen vier Ryder Cup Matches gute 2,5 Punkte.
So weit die Vergangenheit, die Gegenwart sieht anders aus – seit Monaten läuft Martin Kaymer seiner Form hinterher. Im Ryder Cup-Ranking wurde er durchgereicht und droht nun seinen Platz zu verpassen. Und das kampflos, denn Kaymer spielt nicht bei der Johnnie Walker Championship in Gleneagles, der letzten Chance noch Punkte einzusammeln.
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Denn für Garcia bedeuteten die -18 in North Carolina nicht nur das Ende der seit der Players Championship 2008 währenden Durststrecke auf amerikanischen Boden, sondern auch die Teilnahme am Ryder Cup Ende September. Beides sicherte er sich durch eine perfekte Vorstellung über vier Tage, die ihn am Ende zwei Schläge vor Tim Clark (-16) und drei vor Bud Cauley (-15).

Doch als die Schlussrunde am Vortag wegen Unwetters und sintflutartiger Regenfälle abgebrochen werden musste, durfte er sich seiner Sache noch nicht so sicher sein. Garcia nahm am Morgen die vierte Runde mit einem kleinen Vorsprung von einem Schlag und noch 14 Löchern zu spielen wieder auf. Am 13. Loch war dieser aber aufgebraucht, plötzlich lag Garcia schlaggleich mit Chad Campbell und Tim Clark an der Spitze. Ein Bogey hatte die Konkurrenz aufschließen lassen.
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