
Die US Open der Überraschungen Favoriten strauchelten und aus dem Nebel am Abschlusstag tauchte auf einmal der eigentlich schon abgeschlagene Webb Simpson auf. Der US-Amerikaner gewann sensationell und wurde beim Siegerinterview von einem ganz besonderen Fan überrascht.

Eigentlich war es Webb Simpson gewesen, der bei der US Open 2012 im Olympic Club von San Francisco die Konkurrenz überraschte. Aus dem Nebel, der den Schlusstag der ansonsten so sonnendurchfluteten Veranstaltung eingehüllt hatte, war der angesichts seiner vier Schläge Rückstand eigentlich schon abgeschlagene Simpson aufgetaucht.
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Die dritte Runde der US Open hat das Leaderboard noch einmal gründlich durcheinander gewirbelt. Während Graeme McDowell dank einer 68er Runde erstmals Spitzenluft schnuppern darf und gemeinsam mit dem bereits vor dem Moving Day Mit-Führenden Jim Furyk mit jeweils 209 Schlägen vorne liegt, haderte Tiger Woods nach einer 75er Runde auf dem Kurs des Olympic Club in San Francisco mit seiner verspielten Führung. Gemeinsam mit Woods liegt Martin Kaymer auf dem geteilten 14. Platz, beide kommen auf 214 Schläge.

„Das ist einfach frustrierend“, zeigte sich Woods angesichts eine Runde mit sechs Bogeys und nur einem Birdie gegenüber espn.com enttäuscht. Die Statistik spricht nach dem dritten Tag gegen den 14-fachen Mayor Champion. Bei keinem seiner bisherigen Triumphe hatte er nach 36 gespielten Löchern eine derart schlechte Runde hingelegt. Und: Bei keinem seiner Turniersiege hatte er das Feld am vierten Tag von hinten aufrollen müssen.
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Tiger Woods steht erstmals seit knapp drei Jahren wieder an der Spitze des Leaderboards bei einem Majorturnier. Zur Halbzeit der US Open im Olympic Club in San Francisco teilt er sich die Führung mit einem Ergebnis von einem Schlag unter Par mit seinen amerikanischen Landsleuten Jim Furyk und David Toms.

Woods kam mit einer 70er Par-Runde ins Clubhaus und zeigte sich am Vortag unglaublich sicher und gefestigt in seinem Spiel. Gleiches galt für Furyk (69) und Toms (70), die ebenfalls an beiden Tagen sehr konstant ohne große Ausrutscher über den Lake Course kamen. In seiner Karriere führte Woods zur Halbzeit neunmal bei einem Major, achtmal gewann er das Turnier im Anschluss auch.
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Michael Thompson war die große Überraschung des ersten Tages bei der US Open im Olympic Club in San Francisco, der Spitzenreiter stand dennoch im Schatten von Tiger Woods, der die Experten mit einer blitzsauberen ersten Runde überzeugte und endgültig wieder zu alter Stärke zurückgefunden zu haben scheint.
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Mit 69 Schlägen (-1-) reihte sich Woods hinter dem überragenden Thompson 66 (-4) auf dem zweiten Platz ein. Er teilt sich diese Position mit dem US Open-Sieger von 2010 Graeme McDowell (Nordirland), Nick Watney und David Toms (beide USA) und Justin Rose aus England. Martin Kaymer ist nach einer 74er Runde geteilter 52., Alex Cejka benötigte 78 Schläge und muss von Rang 125 eine Aufholjagd starten. „Das Positive an der Runde: Ich habe Bogey-frei gespielt. Spaß beiseite: die Double-Bogeys resultierten aus jeweils einem schlechten Schlag, der bei den US Open hart bestraft wird“, sagte Kaymer nach seinen drei Doppelbogeys.
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Vor einem Jahr glänzte Rory McIlroy bei der US Open nur drei Monate nach seinem bitteren Masters-Desaster mit einer Rekordrunde und sicherte sich überraschend souverän seinen allerersten Major-Sieg.
Kann er in diesem Jahr zur Titelverteidigung ausholen? Das ist bei der US Open seit mittlerweile 23 Jahren niemandem mehr gelungen. Was macht Tiger Woods und vor allem aus deutscher Sicht, kann Martin Kaymer eventuell den zweiten Major-Triumph seiner Karriere feiern? Die Golf-Experten in der Redaktion haben sich gedanken gemacht.

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