Der Abschluss der St. Jude Classic war bitter für Rory McIlroy. Am 18. Loch spielte er ein Double-Bogey, büßte dadurch seine große Siegchance und fiel noch auf den geteilten siebten Platz zurück. Ein herber Nackenschlag für McIlroy – ausgerechnet direkt vor der US Open, bei der er in dieser Woche in San Francisco als Titelverteidiger an den Start geht.
So mancher Weltklassespieler hätte angesichts einer solchen Enttäuschung fluchtartig die Anlage verlassen. Vor allem dann, wenn er zuvor wie der Nordire erstmals seit vier Jahren drei Cuts in Folge verpasst und damit ohnehin allen Grund für gewaltigen Frust gehabt hätte. Doch nicht so McIlroy. Natürlich war er enttäuscht, natürlich trauerte er der verpassten Chance hinterher. Schließlich ist er ehrgeizig – allerdings nicht verbissen.
Es war bis zu diesem Wochenende nicht unbedingt die Saison von Dustin Johnson gewesen. Zu Beginn des Jahres hatte sich der US-Amerikaner einer Knieoperation unterziehen müssen, als er sich auf dem Weg zurück wähnte, wollte er Anfang März in seiner Garage einen Jet-Ski aus dem Weg räumen.
Doch dabei zerrte er sich einen Muskel im unteren linken Rückenbereich und war erneut zu einer Zwangspause verdonnert. Fast sechs lange Wochen hatte der Arzt ihm strenges Bewegungsverbot aufgedrückt, an Golf spielen war in dieser Zeit nicht zu denken, stattdessen hatten umfangreiche Rehabilitationsmaßnahmen auf dem Programm gestanden. Erst in der letzten Woche hatte Johnson beim Memorial sein Comeback gegeben und einen guten 19. Platz eingefahren.
Mit seinem dritten Triumph beim Nordea Masters untermauerte Lee Westwood seine Ambitionen auf den ersten Majorsieg seiner Karriere in der kommenden Wochen bei der US Open Weiterlesen…
Lee Westwood (-16) trumpft bei der Generalprobe für die US Open weiter groß auf. Der Engländer spielte auf der European Tour beim Nordea Masters in Stockholm am dritten Tag eine 68er Runde und behauptete seinen Vorsprung von drei Schlägen an der Spitze.
Ihm am dichtesten auf den Fersen ist sein Landsmann Ross Fisher (-13), der mit 65 Schlägen die beste Runde des Tages spielte. Den dritten Rang belegt nach einer Runde bei besten Bedingungen Peter Hanson (-12) aus Schweden.
Lee Westwood hat beim Nordea Masters in Stockholm nach der zweiten Runde mit zwölf Schlägen unter Par die Führung übernommen. Bereits zum Auftakt war dem Engländer eine 68 geglückt, die er am zweiten Tag mit einer 64 noch erheblich toppen konnte.
„Ich habe es immer schon genossen, nach Schweden zu kommen“, erklärteWestwood laut dailymail.co.uk. „Die Affinität rührt sicher daher, dass ich 1996 hier erstmals gewinnen konnte. Und dann habe ich noch einmal 2000 gewonnen, als ich am Ende auch die Money List gewonnen hatte. Ich habe also schon oft Erfolg in Schweden gehabt, daher komme ich immer wieder gerne her.“
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