Kaymer mit allen Optionen in Dubai

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Die Jackpot-Jagd in Dubai verläuft für Martin Kaymer nach Plan. Graeme McDowell ist bereits deutlich distanziert und bei nur zwei Schlägen Rückstand auf die Spitzenreiter Ross Fisher und Ian Poulter spricht der Deutsche auch um den Turniersieg noch ein gewaltiges Wörtchen mit.

Während sich Fisher und Poulter am zweiten Tag der Dubai World Championship mit 64er- bzw. 66er-Runden ganz nach oben spielten und sich mit je -9 einen Schlag vor Titelverteidiger Lee Westwood (-8) platzierten, liegt Kaymer (-7) nur einen weiteren Schlag zurück auf dem geteilten vierten Platz. Der Deutsche absolvierte den Tag auf dem Earth Course mit 70 Schlägen nicht ganz so perfekt wie noch am Vortag.

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Kaymer hängt McDowell ab

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Okay, Robert Karlsson spielte am Eröffnungstag der Dubai World Championship die beste Runde und sicherte sich die Führung. Doch eigentlich interessierte die Zuschauer auf dem Earth Course des Jumeirah Golf Estates GC nur der abschließende Flight. Das direkte Duell von Martin Kaymer und Grame McDowell, den beiden einzigen, die das Race to Dubai für sich entscheiden können.

Das Turnier hatte Matchplay-Charakter bekommen, als um 12.30 Uhr Ortszeit die beiden Kontrahenten an den Abschlag gingen. Doch wirklich spannend war der Zweikampf nicht, die Verhältnisse relativ schnell klar. Während McDowell erst nicht so richtig in Tritt kam, sich dann Birdies und Bogeys die Waage hielten und er den Tag mit Even Par beendete, gelang Martin Kaymer ein hervorragender Start ins Turnier.

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Finale des Race to Dubai

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Martin Kaymer kann eine atemberaubende Saison in Dubai krönen. 15 Millionen Dollar werden beim Saisonfinale verteilt. Der Deutsche geht als Spitzenreiter im Race to Dubai in das letzte Turnier und kann nur noch von Graeme McDowell eingeholt werden.

Seit 2009 hat auch die European Tour das Ende einer langen Saison in ein wahres Spektakel verwandelt. Vorbild war die US PGA Tour, die 2007 den sogenannten FedEx-Cup eingeführt hatte. Dort wird ab September ein Playoff der 125 besten Spieler über vier Turniere veranstaltet, wobei das Starterfeld stetig verkleinert wird. Am Ende der Playoffs wird ein Jackpot unter den in der Gesamtwertung führenden Akteuren verteilt. Allein der Sieger (in diesem Jahr Jim Furyk) erhält zehn Millionen US Dollar.

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Kaymer wird kein Mitglied der US Tour

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Erst Lee Westwood, dann Rory McIlroy und nun Martin Kaymer – die europäischen Topstars gaben allesamt der US Tour einen Korb und spielen 2011 weiter auf ihrer kontinentalen Heimattour.

Um Deutschlands neuen Golfstar gab es zuletzt widersprüchliche Spekulationen, die wahlweise eine Start auf der einen oder anderen Tour prognostizierten. Er selbst äußerte sich dazu lange nicht und machte nun im Vorfeld der Dubai World Championship der Gerüchteküche ein Ende.

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Lee Westwood im Porträt

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Lee Westwood ist die Nummer eins der Golf-Welt und das ohne Major-Sieg. Ein Makel? Nicht für sportal.de. Denn der Engländer hat etwas geschafft, was Tiger Woods noch vor sich hat: Nach einer unglaublichen sportlichen Krise kehrte er stärker denn je zurück.

Wenn Lee Westwood heute gefragt wird, ob es nicht frustrierend sei, so oft knapp an einem Major-Sieg vorbeigeschrammt zu sein, dann hat er eine einfache Antwort parat. „Nein ist es nicht. Frustrierend ist es, wenn man nicht weiß, ob der Ball bei einem Schlag nach rechts oder links geht. Aus so einer Situation zurück zu kommen und ein besserer Spieler als jemals zuvor zu sein, das ist sehr viel befriedigender als jeder Sieg“, erklärte der 37-Jährige in einem Interview mit Golf Digest.

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