
Der Firestone Country Club in Akron/Ohio gilt eigentlich als Lieblingskurs von Tiger Woods. Doch am Eröffnungstag des WGC-Bridgestone Invitational merkte man davon nicht allzuviel. Die Musik machten andere, so. z.B. Bubba Watson, der mit einer 64er-Runde die Führung übernahm.
Hinter Watson (-6) liegt aber mit Kenny Perry, Phil Mickelson, Graeme McDowell und Adam Scott (alle -4) ein Quartett in Lauerstellung. Woods dagegen konnte nicht überzeugen, mit einer 74er-Runde liegt er bereits zehn Schläge hinter dem Spitzenreiter zurück und musste sich den Spott der Fans gefallen lassen. „Du bist verbraucht, hör auf“, wurde ihm von einem Zuschauer laut pgatour.com geraten, nachdem er auf dem geteilten 70. Rang gelandet war. So schlecht war er in Firestone noch nie gewesen.
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Im Spätherbst seiner Karriere erlebt Deutschlands Golf-Altstar Bernhard Langer seinen zweiten Frühling. Der 52 Jahre alte Schwabe setzte sich mit 272 Schlägen (69+68+68+67) bei der US Senior Open in Sammamish/Washington gegen den US-Star Fred Couples (275) auf dem Par-70-Kurs durch. Vor sieben Tagen hatte der zweimalige US-Masters-Sieger im schottischen Carnoustie schon die Senior British Open gewonnen.
„Ich kann es selbst nicht fassen“, jubelte der Langer nach dem Coup gegen seinen Dauer-Konkurrenten Couples. „Das Publikum war natürlich gegen mich und für Freddy. Die Atmosphäre erinnerte stark an einen Ryder Cup.“ Tausende Fans hatten den letzten Flight auf dem Sahalee CC in Seattle beim Heimspiel des Amerikaners 30 Meilen entfernt vor dessen Haustür verfolgt.
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Vier Jahre hatte Stuart Appleby einem Sieg auf der PGA Tour hinterherhecheln müssen. Doch dann legte er eine sensationelle 59er-Schlussrunde bei der The Greenbrier Classic hin und sicherte sich mit einem Schlag Vorsprung auf den Vortagesführenden Jeff Overton den Turniersieg.
Neun Birdies und ein Eagle schaffte Appleby, um sich mit -22 vor Overton (-21) behaupten zu können. „Ich habe da natürlich gerechnet“, erklärte der glückliche Sieger, der am Vortag noch auf Platz acht gelegen hatte, auf pgatour.com. „Ich war Jeff auf den Fersen und er bewegte sich immer mehr auf die Ziellinie zu. Aber ich spielte wirklich gut und ich wusste ich musste Birdies spielen, denn gegen Ende gingen mir natürlich die Löcher aus.“ Overton war drei Gruppen nach Appleby auf die Bahn gegangen.
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Fast hätte Lokalmatador Padraig Harrington Ross Fisher bei der Irish Open noch einen Strich durch die Rechnung gemacht, doch der Engländer setzte sich auf der letzten Runde durch. Mit insgesamt 266 Schlägen gewann Fisher im Killarney Golf and Fishing Club vor Harrington und egalisierte nebenbei auch noch den Turnierrekord von Colin Montgomerie.
Harrington hatte am letzten Tag noch einmal aufgedreht und den Kurs mit 64 Schlägen absolviert. Doch Fisher konterte, nachdem er auf der zweiten Runde mit 61 Schlägen brilliert und am dritten Tag eine enttäuschende Parrunde mit 71 Schlägen absolviert hatte, mit nur einem Schlag mehr und hielt Harrington (268) somit auf Distanz.
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Für Ross Fisher lief am dritten Tag zunächst alles wie am Schnürchen. Der Engländer ging mit drei Schlägen Vorsprung auf den Killarney Golf and Fishing Club-Kurs um die Irish Open.
Bis einschließlich Loch sieben gelangen ihm vier Birdies und die Konkurrenz sah ihn „davon golfen“. Doch am achten Loch spielte er einen Double Bogey, es folgten Bogeys an Loch 15 und 17, am Ende hatte Fisher 71 Schläge gebraucht und lag bei insgesamt 201 Schlägen.
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