
Am zweiten Tag der St. Jude Classic konnte Lee Westwood die Führung behaupten, allerdings musste er teilen lernen. Zusammen mit dem Briten lag der Amerikaner Garrett Willis mit 131 Schlägen (neun unter Par) auf dem ersten Rang. Nur einen Schlag dahinter rangiert der Amerikaner Charley Hoffman (acht unter Par).
Wenn der Wind weht, in Memphis, Tennessee, dann kann der Kurs der St. Jude Classic durchaus anspruchsvoll werden. Das musste Westwood nach dem zweiten Tag des mit 5,6 Mio. Dollar dotierten Turnier der PGA Tour zugeben.
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Lee Westwood scheint ein Workoholic zu sein. Erst flog er von London nach Pebble Beach, trainierte dort für die US Open und reiste dann weiter nach Memphis. Dort angekommen, spielte er weitere Runden, schaute sich am Donnerstag erstmals den Turnier-Platz des St. Jude Classic an und legte einen Tag später eine Rekordrunde hin.
Sicherlich profitierte Westwood auch davon, dass das Wetter keine Kapriolen schlug. Kein Wind und kein Regen brachten dem 37-Jährigen eine 63 (-7). „Mein Caddie sagte mir, dass es normalerweise ein wenig windig hier ist. Also versuchst du an den Tagen, an denen du am frühen morgen dran bist, gut zu punkten“, erklärte Westwood gegenüber espn.
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Martin Kaymer darf sich bei den zwei demnächst anstehenden Majors auf deutsche Schützenhilfe freuen. Alex Cejka qualifizierte sich für die US Open, Marcel Siem darf sich über einen Startplatz bei den British Open freuen.
Cejka ergatterte beim Zwei-Runden-Wettbewerb in Columbus/Ohio seine Startberechtigung. „Endlich darf ich wieder bei einem Major antreten. Es war ein harter Tag mit zwei Runden auf diesem schweren Platz, aber ich habe es geschafft“, erklärte Cejka. Zuletzt hatte der gebürtige Tscheche mit deutschem Pass 2008 bei den British Open ein Major gespielt, aber im schottischen Golf-Mekka St. Andrews damals den Cut verpasst.
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Sieben Jahre hatte sich Justin Rose auf der US PGA-Tour vergeblich gequält, sieben Jahre war er immer wieder am großen Ziel Turniersieg gescheitert. Doch beim Memorial 2010 klappte es endlich. Der Engländer sicherte sich mit drei Schlägen Vorsprung den Titel im Muirfield Village Golf Club.
Die Erleichterung war Rose nach seiner 66er-Schlussrunde, die ihn auf -18 insgesamt brachte, deutlich anzumerken. „Über all die Jahre hatte ich ja einige Versuche, bei denen es nur ganz knapp nicht gereicht hatte“, wird Rose auf pgatour.com zitiert. „Da fragt man sich dann doch schon mal, warum man es nicht hinbekommt.“ Doch die Fragerei und die Selbstzweifel waren verschwunden, als er seinen 16 Monate alten Sohn Leo beim Schlussjubel in die Höhe streckte.
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Marcel Siem durfte bei der Celtic Manor Wales Open drei Tage lang vom Sieg träumen, doch dann reichte auf der Schlussrunde ein einziges Loch, um alle Hoffnungen zunichte zu machen. Am Ende wurde der 29-Jährige Siebter. Den Titel sicherte sich Graeme McDowell.
Mit drei Schlägen Vorsprung hatte Siem als Spitzenreiter die letzten 18 Löcher in Angriff genommen und auf dem Ryder-Cup-Platz in Newport mit einem Birdie an der Zwei den Grundstein für einen erfolgreichen Tag gelegt. Es sollte anders kommen und das verflixte dritte Loch wird dem Ratinger wohl noch lange Kopfzerbrechen bereiten.
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