
„Manchmal ist mein Bestes gerade gut genug, manchmal reicht es eben nicht“, erklärte Sergio Garcia laut pgatour.com nach dem dritten Tag bei der Deutsche Bank Championship im TPC Boston. Seine Leistung war sogar sehr gut. Der Spanier baute seine Führung aus.
Nach einer starken 65er Runde mit sieben Birdies bei einem Bogey führt Garcia mit -19 Schlägen das zweite Playoff-Event des FedExCups vor Henrik Stenson (-17) an. Der Schwede ist in absoluter Topform, landete bei seinen vier letzten Starts dreimal in den Top 3. Nur ein Sieg war Stenson in dieser Saison bisher noch nicht vergönnt gewesen.
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Der Australier war rund eineinhalb Stunden vor den Favoriten, zu denen unter anderem Tiger Woods und Justin Rose gehörten, unterwegs, doch die bissen sich beim The Barclays allesamt die Zähne an dem Ergebnis von elf Schlägen unter Par von Scott aus.
„Ich bin ein bisschen geschockt. Da waren so viele Jungs mit guten Chancen unterwegs, ich hätte nicht gedacht, dass ich die Möglichkeit habe zu gewinnen“, erklärte Scott laut espn. Sein Caddie Steve Williams hatte die Schläger schon eingepackt, als Scott im Umkleideraum am TV-Gerät sah, wie Justin Rose an seinem letzten Loch zunächst den Birdie-Putt zur alleinigen Führung verschob und anschließend auch noch den Par-Putt vergab.
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Auf Martin Kaymer wartet daher am zweiten Tag ein Mammutprogramm. Der Deutsche, der durch seine späte Startzeit beim Auftakt mit die wenigsten Löcher aller Spieler absolvieren konnte, muss nun in aller Frühe seine erste Runde beenden und direkt im Anschluss die zweiten 18 Löcher in Angriff nehmen. Immerhin war sein Start auf dem Liberty National Golf Course mit einem Ergebnis von eins unter Par nach vier Löchern vielversprechend.
Gänzlich unbeeindruckt von den schwierigen Bedingungen zeigte sich Kevin Stadler. Der Sohn des ehemaligen Major-Siegers Craig Stadler musste gleich nach dem Frühstück auf den Platz und kam erst zum Abendbrot wieder im Clubhaus an. In den elf Stunden dazwischen absolvierte er seine Runde mit 64 Schlägen (7 unter Par), was im die vorläufige Führung einbrachte.
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Das The Barclays wird wechselweise auf vier verschiedenen Plätzen ausgetragen, der Liberty National Golf Course in Jersey City war 2009 zum ersten und bisher einzigen Mal Austragungsort des ersten Playoff-Turniers des FedEx-Cups. Der Kurs ist erst sieben Jahre alt und kostete 250 Millionen Dollar. Er ist damit einer der teuersten Plätze überhaupt.
Spektakulär ist der Ausblick auf New York und die Freiheitsstatue, der Kurs selbst wurde von vielen Profis nach dem Debüt jedoch kritisiert. Nicht spielbar, schlechte Grüns, unfair – in einer Umfrage von golfdigest.com im Jahr 2012 wurde der Platz von 81 befragten Profis gar zum schlechtesten auf der Tour gewählt.
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Patrick Reed hatte bei der Wyndham Championship in Greensboro nach vier Runden gemeinsam mit Jordan Spieth in Führung gelegen. Beide hatten 266 Schläge (-14) auf dem Konto und mussten folglich ins Stechen.
Der 20-jährige Spieth hatte vor gut vier Wochen bereits in einem Playoff das John Deere Classic gewonnen, doch der Doppelschlag blieb dem Youngster verwährt, weil Reed in größter Not den besten Schlag seines Lebens auspackte.
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