
Zuletzt musste sich die Nummer zwei der Welt vor einem Jahr ein Bogey auf dem Jumeirah Golf Estates Earth Course notieren. Mit einer 66er Runde verteidigte der Engländer die Führung in Dubai, wird jedoch von Rory McIlroy flankiert. Der Nordire kam ebenfalls mit einer 66 ins Clubhaus (199).
Mit einem Bogey gestartet, kam McIlroy später richtig in Spiellaune. Gerade auf der Back-Nine gelangen ihm drei Birdies sowie ein Eagle an Loch 14. „Ich bin um vier Uhr aufgewacht und habe mich nicht wirklich gut gefühlt“, erklärte McIlroy gegenüber europeantour.com. „Aber das Adrenalin bringt einen auf Touren.“
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Schon am ersten Tag hatte der in der Weltrangliste gerade einmal auf Platz 189 geführte Marc Warren beeindruckt, als er mit einer 66 schlaggleich mit Rory McIlroy auf Platz zwei gelandet war. Profitiert hatte er dabei auch vom in Dubai eher ungewöhnlichen Regen, der ihn stark an die gewohnten Verhältnisse in seiner schottischen Heimat erinnert hatte.
Bei trockeneren Bedingungen ließ Warren am zweiten Tag noch eine 67 folgen und darf als geteilter Leader, schlaggleich mit Donald und McIlroy (alle -11), in den Moving Day gehen. Auch McIlroy gelang eine 67 und das, obwohl er sich nach der ersten Runde überhaupt nicht wohlgefühlt hatte. „Als ich gestern vom Kurs gekommen bin, hatte ich einen schweren Kopf und Fieber“, erklärte der Nordire laut europeantour.com. „Ich glaube, ich hatte einen leichten Sonnenstich.“
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Sichtlich gut gelaunt verließ Martin Kaymer den Earth Course in Richtung Clubhaus. Die erste Runde bei der World Tour Championship in Dubai war ganz nach seinem Geschmack verlaufen. „Ich bin jetzt in einer guten Position für die nächsten drei Tage und nicht zu weit weg von ganz vorne“, strahlte er.
„Nicht zu weit“ bedeutet, dass ihn (-5) gerade einmal zwei Schläge von Spitzenreiter Luke Donald (-7) trennen. Dank fünf Birdies platzierte sich Kaymer vorerst auf dem geteilten fünften Platz und bestätigte erneut seine ansteigende Form. Stabilisiert er sie, wird er um den Turniersieg in Dubai ein gewaltiges Wörtchen mitreden können. Auch wenn das Rennen um die Krone in der europäischen Geldrangliste bereits seit zwei Wochen entschieden ist, verspricht das Turnier trotzdem einiges an Spannung. Die ersten elf Golfer trennen gerade einmal zwei Schläge.
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Luke Donald hat es kurz vor dem heutigen Beginn der DP World Tour Championship in Dubai, des Saisonfinals der European Tour 2012, treffend auf den Punkt gebracht. „Das ist wohl ein etwas enttäuschenderer Abschluss, als es sich die Tour gewünscht hatte“, erklärte der Engländer laut golfchannel.com.
Tatsächlich hat das Rennen um das Gesamtpreisgeld von acht Millionen Dollar und das Zusatzpreisgeld für den Gesamtsieger der Tour 2012 enorm an Spannung eingebüßt, seit Rory McIlroy sich bereits vor zwei Wochen eben dieses gesichert hatte. Selbst ein letzter Platz in Dubai des Nordiren könnte daran nichts mehr ändern.
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Zum millionenschweren Saisonfinale der Europa-Tour werden die besten beiden deutschen Golfer in die Wüste geschickt. Martin Kaymer und Marcel Siem machen von Donnerstag an bei der World Tour Championship in Dubai Jagd auf einen Teil der über elf Millionen Dollar, die die European Tour am Persischen Golf an ihre besten 60 Spieler ausschüttet. Im edlen Jumeirah Golf Estates spielen zum ersten Mal gleich zwei Deutsche um den Turniersieg mit.
Die europäische Geldrangliste, die offiziell als Race to Dubai firmiert, können Kaymer und Siem zum Jahresende nicht mehr anführen. Der Weltranglisten-Erste Rory McIlroy hatte sich bereits vor zwei Wochen mit seinem dritten Platz bei den Singapur Open vorzeitig den Gewinn des Race to Dubai gesichert.
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